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Rummenigge über die Trainesuche beim FC Bayern: „Es waren viele namhafte Trainer im Gespräch“

Karl-Heinz Rummenigge
Foto: Alexander Hassenstein/Bongarts/Getty Images

Der FC Bayern hat sich viel Zeit gelassen mit der Vertragsverlängerung von Hansi Flick. Ausgerechnet in der Corona-Krise haben die Münchner den 55-jährigen Erfolgscoach langfristig an sich gebunden. Im Gespräch mit der „Abendzeitung“ hat sich FCB-Klubchef Karl-Heinz Rummenigge erstmals öffentlich über die Trainersuche geäußert und dabei durchaus interessante Details verraten.

Kurz vor Weihnachten deuteten die Bayern-Bosse bereits an, dass Hansi Flick ein möglicher Kandidat für die dauerhafte Besetzung des Trainerposten in München ist. Es dauerte jedoch weitere vier Monate, bis Rummenigge & Co. Flick das Vertrauen aussprachen und diesen bis 2023 zum Cheftrainer beförderten.

Laut Rummenigge hatten die Münchner nach der Entlassung von Niko Kovac zahlreiche Trainer-Optionen, darunter befanden sich auch namenhafte Trainer.

„Manche haben sich auch selbst beim FC Bayern angeboten“

Thomas Tuchel, Ralf Rangnick, Mauricio Pochettino, Jose Mourinho, Arsene Wenger, Massimiliano Allegri und sogar Pep Guardiola. Die Liste an Top-Trainer, die in den vergangenen Monaten mit dem FC Bayern in Verbindung gebracht wurden ist lang.

Dass es sich dabei nicht nur um lose Gerüchte gehandelt hat, wurde nun von Karl-Heinz Rummenigge bestätigte. Der 64-jährige äußerte sich gegenüber der „Abendzeitung“ wie folgt dazu: „Als wir Hansi im November das Vertrauen geschenkt haben, waren zuvor viele namhafte Trainer im Gespräch, die sich zum Teil auch selbst beim FC Bayern angeboten haben“.

Laut Rummenigge hat man mit Hansi Flick jedoch genau die richtige Entscheidung getroffen. Sowohl damals als auch vor kurzem bei der Vertragsverlängerung: „Die Entscheidung, dass wir ihm damals das Vertrauen geschenkt haben und nun auch den Vertrag mit ihm verlängert haben, war die richtige“.