Bundesliga

Söder warnt vor einer verfrühten Euphorie: „Dann müssen wir die Notbremse ziehen“

Markus Söder
Foto: Lars Baron/Bongarts/Getty Images

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder gehörte in den vergangenen Wochen zu den größten Befürwortern eines Bundesliga-Neustarts. Kurz vor dem Restart warnt der 52-jährige vor einer verfrühten Euphorie und betonte, dass es keinerlei Garantien dafür gibt, dass die Saison zu Ende gespielt wird.

Wochenlang hat die Deutsche Fussball-Liga für einen Bundesliga-Neustart gekämpft, bis man vergangene Woche schließlich das lang ersehnte grüne Licht von der Politik und den Behörden erhalten hat. Die Bundesliga wird die erste europäische Liga sein, die ihren Spielbetrieb wieder aufnehmen wird. Grund zur Euphorie gib es jedoch nicht. Bayerns Ministerpräsident Markus Söder warnte kurz vor dem Restart davor, dass es in der aktuellen Zeit keinerlei Garantien geben würde.

„Ich bin verhalten optimistisch“

Im Gespräch mit bei „Sky Sport News HD“ äußerte sich der CSU-Politiker wie folgt zu dem Liga-Neustart am kommenden Samstag: „Die ganze Fußballwelt schaut auf Deutschland. Insofern müssen wir es gut machen“.

Söder betonte aber zugleich, dass es Es „keiner hundertprozentig sagen“ kann, ob die Saison tatsächlich bis zum Ende gespielt wird. Der Spitzenpolitiker sieht ein gewisses Restrisiko: „Ich bin verhalten optimistisch. Wenn es aber nicht anders geht, müssen wir auch die Notbremse ziehen. Der Schutz der Bevölkerung und auch der Schutz der Spieler selbst, steht weiter an erster Stelle“.

Dennoch erhofft sich der Fussballfan einen positiven Effekt durch den Bundesliga-Neustart in Deutschland: „Fußball ist einfach die herrlichste Nebensache der Welt und ich glaube, das es bei manchen Familien, denen sonst etwas die Decke auf den Kopf fällt, zumindest am Wochenende für eine deutliche Entspannung sorgt“.