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Kroos über seinen Weggang vom FC Bayern: „Das war der beste Weg für mich“

Toni Kroos
Foto: Francois Nel/Getty Images

Toni Kroos gehört seit geraumer Zeit zu den besten Mittelfeldspielern der Welt. Dass dem FC Bayern ein solch großer Spieler durchgerutscht ist, spricht nicht unbedingt für den Verein. Allerdings gibt Kroos nun bekannt, dass eine Trennung die richtige Entscheidung war.

Der 30-Jährige wechselte als Jugendspieler für eine stolze Ablösesumme in Höhe von 2,3 Millionen Euro vom FC Hansa Rostock in die Jugend des Rekordmeisters. Nach lediglich einem Jahr schaffte er direkt den Sprung zu den Profis, ließ sich anschließend aber zu Bayer Leverkusen ausleihen. Bei der „Werkself“ gelang ihm der endgültige Durchbruch, weshalb er auch wieder beim FC Bayern gesetzt war. Nach dem Champions League-Sieg (2013) und dem Weltmeistertitel (2014) wechselte Kroos für 25 Millionen Euro zu Real Madrid.

„Einige Leute haben es sicher bereut“

Bereits in seinem eigenen Kino-Film bestätigte der Nationalspieler, dass der FC Bayern nie optimal zu ihm gepasst habe. Als er nach Leverkusen ausgeliehen war, unternahmen die Spieler des Öfteren zusammen etwas. Bei Bayern hätte er das nie erlebt. Auch Aussagen von Uli Hoeneß oder Karl-Heinz Rummenigge haben ihm nicht immer gepasst.

Eine weitere Vertragsverlängerung scheiterte aufgrund zu hoher Gehaltsforderungen. Kroos gibt in einem Interview mit „Eurosport“ bekannt, dass er davon ausgehe, dass die FCB-Verantwortlichen im Nachhinein den Abgang bereut haben: „Rückblickend kann man mit Sicherheit sagen, dass es einige Leute bereut haben, mich gehen zu lassen. Es gibt nicht viele Spieler, die freiwillig den größten deutschen Verein verlassen, aber bei mir war es so.“

Seine Geschichte bei Real Madrid ist von Erfolg geprägt. Von 2017 – 2019 konnten die „Königlichen“ dreimal hintereinander die Champions League gewinnen. „Der Wechsel zu Real Madrid war die beste Entscheidung. Aber ich habe auch überhaupt keinen Groll gegen die Bayern. Es gibt keine Person im Verein, mit der ich ein Problem habe oder die mir etwas Schlimmes wünschen würden.“