Bundesliga

TV-Zoff in der Bundesliga eskaliert: DFL und DAZN hoffen auf eine juristische Lösung

DAZN
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Aktuellen Medienberichten zufolge ist die TV-Übertragung für das Montagsspiel zwischen Werder Bremen und Bayer Leverkusen nach wie vor nicht gesichert. Laut der „dpa“ arbeitet die Deutsche Fußball-Liga jedoch an einer juristischen Lösung im Streit mit Europsort.

Der Streaming-Dienstanbieter DAZN möchte das Montagabendspiel zwischen Werde Bremen gegen Bayer Leverkusen live übertragen, darf dies jedoch nicht. Grund dafür ist der anhaltende Streit zwischen Rechteinhaber Eurosport und der DFL.

Nach Informationen der „dpa“ arbeitet die DFL derzeit an einer Lösung und hofft auf eine Last Minute Entscheidung der Gerichte.

DAZN will Bundesliga-Spiele übertragen, darf aber nicht

„Wir haben eine andere Auffassung über die Interpretation der Verträge als Eurosport/Discovery“ so hatte DFL-Chef Christian Seifert zuletzt die Lage zwischen dem TV-Sender und der Liga bezeichnet. Der 50-jährige verwies auf laufende Gespräche. Diese sind übereinstimmen Medienberichten zufolge jedoch gescheitert. Europsort hat den TV-Vertrag mit der DFL außerordentlich gekündigt aufgrund der aktuellen Corona-Krise.

Das Problem: Leidtragende dieses Streits sind Sublizeninhaber DAZN und die Fans. DAZN darf bis auf weiteres keine Spiele live übertragen.

Der Streaming-Anbieter ist bereit am kommenden Montag das Bundesliga-Spiel zwischen Bremen und Leverkusen zu übertragen, ist aber auf Eurosport/Discovery angewiesen.

Laut der „dpa“ hofft die DFL am Tag des Spiels eine kurzfristige juristische Lösung zu finde um die TV-Übertragung noch zu sichern. Rein technisch ist die Übertragung der Begegnung am Montagabend kein Problem, da die Spielbilder von Sportcast, einem 100-prozentigen Tochterunternehmen der DFL produziert werden.