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Ceferin zeigt sich optimistisch: „Der gute alte Fußball wird sehr bald wiederkommen“

Aleksander Ceferin
Foto: FABRICE COFFRINI/AFP via Getty Images

UEFA-Präsident Aleksander Ceferin hat sich über mögliche Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie auf den Fußball geäußert. Im Gespräch mit dem englischen „Guardian“ betonte der Slowene, dass er nicht davon ausgeht, dass die aktuelle Krise den Fußball langfristig verändern wird.



Zahlreiche Fans, Medien und Experten gehen davon aus, dass die Coronavirus-Pandemie den Profi-Fußball nachhaltige verändern könnte. Vor allem in Sachen Ablösesummen und Spielergehälter. Auch in Deutschland ist derzeit eine intensive Debatte rund um das Thema Gehaltsobergrenze entfacht.

UEFA-Chef Aleksander Ceferin ist deutlich zuversichtlicher und rechnet nicht damit, dass sich der Fußball langfristig durch die Corona-Krise verändert.

„Die Corona-Pandemie wird nichts für immer ändern“

Im Interview mit dem „Guardian“ betonte Ceferin, dass er ein optimistischer Mensch sei: „Ich mag diese apokalyptische Sichtweise nicht, dass wir auf die zweite und dritte Welle oder sogar auf eine fünfte Welle warten müssen“. Der 52-jährige rechnet damit, dass der „gute alte Fußball mit Fans sehr bald wiederkommen wird“.

Er glaube zudem nicht daran, dass sich durch die Coronavirus-Pandemie „irgendetwas für immer ändern wird. Der Fußball hat sich nach dem Zweiten Weltkrieg oder dem Ersten Weltkrieg nicht geändert, und er wird sich auch aufgrund eines Virus nicht ändern“, betonte Ceferin.