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Leon Goretzka auf dem Weg zum Führungsspieler

Leon Goretzka
Foto: Alexander Hassenstein/Bongarts/Getty Images

Mit der exzellenten Vorarbeit zum 1:1-Ausgleich durch Kingsley Coman und den Treffer zum 2:1 war Leon Goretzka beim 4:2-Sieg des FC Bayern München am Samstagnachmittag bei Bayer Leverkusen der Mann des Tages. Der zentrale Mittelfeldspieler, der trotz des wieder fitten Thiago an der Seite von Joshua Kimmich auflief und dort nun erst einmal gesetzt sein dürfte, unterstrich seine herausragende Verfassung auch im fünften Spiel nach der Corona-Pause.



Von vielen Experten wurde Goretzka nach dem Spiel in Leverkusen mit Lob überschüttet. Und auch intern registiert man die Entwicklung des 25-Jährigen in seiner zweiten Saison in München sehr erfreut. Ehrenpräsident Uli Hoeneß sieht den ehemaligen Schalker im „Kicker“ gereift und auf dem Weg zu einer prägenden Figur: „Leon hat sich in den vergangenen Wochen als absolute Persönlichkeit auf dem Platz herauskristallisiert, weil er jetzt Verantwortung übernimmt, die er anfangs überhaupt nicht übernahm“. Für die Zukunft des Rekordmeisters ist Goretzka in den Augen von Hoeneß zu einem „wichtigen Bestandteil geworden: Er entwickelt sich zu einem richtigen Bayern-München-Spieler.“

Salihamidzic hofft noch auf mehr

Die Sichtweise teilt Hasan Salihamidzic grundsätzlich und sieht Goretzka inzwischen als „wichtigen Vertreter der Generation um Joshua Kimmich, Serge Gnabry und Niklas Süle“. Zugleich sieht der Sportdirektor aber auch noch Steigerungspotential, was die Übernahme von Verantwortung betrifft. „Ich hoffe sehr, dass Leon als Führungsspieler noch stärker in Erscheinung tritt.“

Die nächste Gelegenheit dazu besteht bereits am Mittwochabend im Pokal-Halbfinale gegen Eintracht Frankfurt. Dass Goretzka dann nur auf der Bank Platz nehmen wird, ist nicht zu erwarten.