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„Verlängern oder wechseln“: RB-Chef Mintzlaff kündigt zeitnahe Entscheidung bei Upamecano an

Dayot Upamecano
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Der FC Bayern wurde in den vergangenen Monaten immer wieder mit Dayot Upamecano in Verbindung gebracht. Der 21-jährige Innenverteidiger soll demnach ganz weit oben auf der Wunschliste der Münchner stehen. Während es zuletzt zahlreiche Gerüchte über die sportliche Zukunft des RB-Profis gab, betonte Leipzig-Chef Oliver Mintzlaff nun, dass es eine zeitnahe Entscheidung in Sachen Upamecano geben wird.

Medienberichten zufolge beschäftigen sich die Bayern bereits seit 2015 mit Upamecano. Nach Informationen des „kicker“ hätten die Münchner den Franzosen vor fünf Jahren für 2,5 Mio. Euro verpflichten können. Doch kurz vor der Unterschrift machten die FCB-Scouts doch noch einen Rückzieher. Kommenden Sommer könnten die Bayern einen neuen Anlauf starten, diesmal ist der 21-jährige Abwehrspieler jedoch deutlich teurer. Gerüchten zufolge kann Upamecano Leipzig am Ende der Saison dank einer Ausstiegsklausel in Höhe von 60 Mio. Euro vorzeitig verlassen.

RB-Chef Oliver Mintzlaff bestätigte gegenüber der „BILD Zeitung“, dass bald eine finale Entscheidung fallen wird. Demnach gibt es nur zwei ernsthafte Optionen für Leipzig: verlängern oder verkaufen.

Leipzig will Upamecano nicht ablösefrei verlieren

Für Mintzlaff ist die Ausgangslage relativ klar, sollte sich Upamecano gegen einer Vertragsverlängerung bei den Sachsen entscheiden, wird RB einen Transfer im Sommer forcieren: „Eins können wir versichern: dass wir ein ganz klares Verständnis mit ihm und seinem Berater haben, dass wir ihn nicht ablösefrei gehen lassen. Das können wir uns als Verein nicht leisten. Somit gibt es noch zwei Optionen: Verlängern oder wechseln.“. Zudem betonte der 44-jährige, dass hierzu zeitnah „Nägel mi Köpfen“ gemacht werden: „Ich bin mir absolut sicher, dass wir relativ zügig wissen, in welche Richtung es geht“.

Grund für diese Aussage: Die Ausstiegsklausel im Vertrag von Upamecano läuft nur noch bis zum 30. Juni. Danach muss ein Transfer frei verhandelt werden, was einen Wechsel im Sommer sicherlich nicht vereinfachen würde. Nach Informationen der „BILD Zeitung“ hat es Upamecano selbst nicht eilig und kann sich auch vorstellen ohne eine Vertragsverlängerung in die neue Saison zu gehen.

Bei den Bayern könnte der Youngster das Erbe von Jerome Boateng antreten. Aufgrund der aktuellen Form des ehemaligen deutschen Nationalspieler sind die Verantwortlichen in München jedoch am Grübeln ob man für Upamecano in den aktuellen Corona-Zeiten 60 Mio. Euro in die Hand nehmen soll. Zudem verfügt man mit Niklas Süle, Lucas Hernandez und David Alaba über drei weitere Innenverteidiger im aktuellen Kader.