Transfers

Back-Up für Lewandowski: Feiert Mandzukic ein Comeback bei den Bayern?

Mario Mandzukic
Foto: Alessandro Sabattini/Getty Images

In diesem Jahr ist der seltene Fall eingetreten, dass Robert Lewandowski aufgrund einer Verletzung für eine längere Zeit pausieren musste. Durch die Coronavirus-Pandemie fiel er im Endeffekt dann doch nur für drei Pflichtspiele aus, doch die Ausfallzeit könnte die Bayern-Verantwortlichen zum Denken angerührt haben. Bereits in den letzten Transferperioden dachte man über einen neuen Back-Up Stürmer nach. Kehrt nun ein alter Bekannter zurück?

Mario Mandzukic steht aktuell bei Al Duhail in Katar unter Vertrag. Der Kroate galt immer als sportlich ehrgeizig, weshalb der Wechsel weg aus Europa überraschte. In der Bundesliga stand „Mandzu“ von 2010 – 2012 beim VfL Wolfsburg unter Vertrag, wo er mit einer starken Torquote auf sich aufmerksam machte. Zur Triple-Saison ließ der FC Bayern sich die Dienste des Kroaten 13 Millionen Euro kosten, welche sich schnell bezahlt machten. Gleich in seiner ersten Saison überzeugte er auf ganzer Linie und war durch sein 1:0 im Champions League-Finale gegen Borussia Dortmund Wegbereiter zum Sieg. 2014 verließ Mandzukic die Bundesliga und wechselte zu Atletico Madrid.

Back-Up seines früheren Konkurrenten?

Der Wechsel nach Madrid erfolgte aufgrund der Verpflichtung von Robert Lewandowski. Die beiden konnten sich nicht ab, könnten laut einem Bericht der „Tuttosport“ aber in Zukunft wieder zusammen auf dem Platz stehen. Das Blatt berichtet von einer möglichen Rückkehr des Kroaten, der am liebsten in die Bundesliga oder Premier League wechseln möchte. Neben Manchester United scheint auch der FC Bayern mit einer Verpflichtung zu liebäugeln.

In der Vergangenheit kam der WM-Finalist von 2018 nicht damit klar, dass der Pole ihn von seiner Position verdrängt hat. Mittlerweile gilt Lewandowski als bester Stürmer der Welt, weshalb Mandzukic bei einem weiteren Engagement wohl keine hohen Ansprüche stellen wird. Bei den Fans galt er als sehr beliebt, nichtsdestotrotz hat sich mit Joshua Zirkzee ein Bayern-Youngster in den erweiterten Kreis von Hansi Flick gespielt. In München will man die Nachwuchsarbeit fördern, mit Mandzukic würde man opportunistisch handeln.