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Tolisso möchte beim FC Bayern bleiben, Cuisance tendiert zu einer Leihe

Mickael Cuisance und Corentin Tolisso
Foto: imago images

In den letzten Jahren haben sich immer mehr Franzosen dem FC Bayern angeschlossen. In der Vergangenheit Bixente Lizarazu, Willy Sagnol und Franck Ribery, mittlerweile auch Kingsley Coman, Corentin Tolisso, Benjamin Pavard, Lucas Hernandez und Mickael Cuisance. Mit letzterem und Tolisso sind zwei Spieler für das zentrale Mittelfeld geeignet, müssen aktuell aber anderen den Vorzug lassen, weshalb sie als mögliche Verkaufs-Kandidaten gehandelt werden.

Während man sich die Dienste von Tolisso im Juli 2017 für 41 Millionen Euro sicherte, kam Cuisance letzten Sommer überraschenderweise von Borussia Mönchengladbach für knapp Zehn Millionen. Beide sind taktisch-technisch exzellent und haben ihr Potenzial bereits gezeigt. Tolisso wurde nach einer starken Anfangszeit von einem Kreuzbandriss zurückgeworfen, Cuisance spielte sich zuletzt immer weiter ins Team, fällt aber für das morgige DFB Pokal-Spiel mit einem Magen-Darm Infekt aus.

Tolisso – Fällt ein Verkauf der Corona-Pandemie zum Opfer?

Die „Bild“ brachte den 25-Jährigen vor zwei Monaten als potenzieller Abgang ins Gespräch. Thiago, Joshua Kimmich und Leon Goretzka haben ihm den Rang abgelaufenen. Der Back-Up vom Back-Up zu sein, ist mit Sicherheit nicht sein Ziel. Inter Mailand galt zuletzt als Favorit auf eine Verpflichtung, da Cheftrainer Antonio Conte bekennender Fan des Franzosen ist. Wenn man den letzten Berichten Glauben schenken darf, dann hat sich die „Nerrazurri“ nun eher auf Sandro Tonali von Brescia bekannt, das Gesamtpaket bei Tolisso sei auch für andere Vereine – darunter Manchester United – zu teuer, so „Sky“ Informationen.

Bei Cuisance ist die Lage schwierig, der Spieler würde gerne seine genaue Rolle im Bayern-Mittelfeld erfahren. Von seinen Qualitäten erinnert er an einen vom Potenzial noch nicht ausgereiften Thiago, bringt aber alle Anlagen mit, in Zukunft Stammspieler zu sein. Doch auch er hat mit hoher Konkurrenz zu kämpfen, ist deshalb einer Ausleihe – sollten die Verantwortlichen ihm keine Spielzeit garantieren können – nicht abgeneigt, wie „Sky“ berichtet. Ähnlich wie damals bei Toni Kroos könnte Cuisance bei einem anderen Klub ausreifen, ehe er als gestandener Spieler zurückkehrt.