Bundesliga

Enthüllt: So plant die DFL die Übergabe der Meisterschale

FC Bayern Meister
Foto: Adam Pretty/Bongarts/Getty Images

Der FC Bayern steht kurz vor dem Gewinn seiner achten Meisterschaft in Folge. Mit Blick auf den Vorsprung auf Verfolger Dortmund gilt die Titelverteidigung mittlerweile als reine Formsache. Laut der „Sport BILD“ beschäftigt sich die Deutsche Fußball-Liga bereits mit der Frage wie die Münchner die Meisterschale überreicht bekommen.

Mit etwas Glück können Hansi Flick und sein Team bereits am kommenden Wochenende den Gewinn der Deutschen Meisterschaft perfekt machen. Hierzu müsste Borussia Dortmund in Düsseldorf verlieren und die Bayern ihr Heimspiel gegen Borussia M’Gladbach gewinnen.

Unabhängig davon ob die Bayern die Titelverteidigung am 31. oder 32. Spieltag perfekt machen, die Deutsche Fußball-Liga hat bereits eine klare Vorstellung wie die Übergabe der Meisterschale ablaufen wird.

Erhalten die Bayern die Meisterschale in Wolfsburg?

Nach Informationen der „Sport BILD“ hat die DFL extra eine Mitarbeiterin dafür abgestellt um die „Übergabe-Zeremonie“ zu planen. Mit Blick auf die geltenden Corona-Vorgaben wird die „Meisterfeier“ dieses Jahr deutlich anders ablaufen als sonst. Allein die Tatsache, dass keine Fans im Stadion sind wird für die Spieler sicherlich sehr skurril sein.

Laut der „Sport BILD“ wird die Übergabe der Meisterschale, egal wer diese letztendlich gewinnt, am 34. Spieltag erfolgen. Für die Bayern bedeutet dies, dass man die Schale in der Volkswagen Arena in Wolfsburg entgegennehmen wird. Die Verantwortlichen in München sind alles andere als begeistert von dieser Idee, Rummenigge & Co. hatten auf eine Zeremonie am 33. Spieltag in der heimischen Allianz Arena gerechnet. Darin sieht die DFL jedoch ein „zu großes Risiko“ im Zuge der Corona-Krise. Grund: Die DFL will die Meisterschale erst übergeben, wenn die Saison beendet ist.

Auch die Zeremonie selbst wird sehr rudimentär ausfallen. Maximal 100 Personen sind im Innenraum zugelassen. Freunde und Familie der Spieler haben keinen Zutritt. Neben der Mannschaft, den Betreuern und Verantwortlichen werden nur wenige DFL-Mitarbeiter im Stadion sein. DFL-Chef Christian Seifert wird demnach die Schale an den Bayern-Kapitän Manuel Neuer übergeben.