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Flick nimmt Müller in Schutz: „Ich werde keinem Spieler verbieten, irgendwas zu sagen“

Hansi Flick und Thomas Müller
Foto: imago images

Nach dem Rüffel von Sportdirektor Hasan Salihamidzic hat auch Bayern-Trainer Hansi Flick die Transfer-Aussagen von Thomas Müller kommentiert. Anders als Salihamidzic hat Flick den 30-jährigen Stürmer in Schutz genommen.

„Es ist ein bisschen paradox, wenn man immer über Neuzugänge spricht und gleichzeitig Gehälter eingespart werden“, mit diesem Satz hat Thomas Müller in den vergangenen Tagen für viel Unruhe an der Säbener Straße gesorgt. Sportdirektor Hasan Salihamidzic reagierte am Samstag auf die Transfer-Aussagen von Müller und bezeichnete diese als „nicht korrekt“. Zudem forderte der 43-jährige Müller dazu auf in Zukunft solche Aussagen zu unterlassen.

Während Salihamidzic Müller damit öffentlich tadelte, beurteilt Hansi Flick die Situation und die Aussagen deutlich anders.

„Das ist Thomas‘ Aussage“

Flick äußerte sich nach dem 2:1-Erfolg gegen Borussia M’Gladbach über den Vorfall mit Müller und zeigte sich dabei deutlich verständnisvoller als Salihamidzic: „Es ist völlig in Ordnung, wenn die Spieler sich über so etwas unterhalten. Das ist Thomas‘ Aussage. Ich werde keinem Spieler verbieten, irgendwas zu sagen. Ich kann nur sagen, es wird Transfers geben – auch wenn wir auf Gehalt verzichten“.

Der 55-jährige sieht eine Notwendigkeit in Sachen Transfers: „Wir haben ja auch Abgänge, dementsprechend werden auch Zugänge kommen“.