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Müller stellt klar: „Es gibt keinen Streit wegen dem Gehaltsverzicht“

Thomas Müller
Foto: Christof Stache/Pool via Getty Images

Nach dem Spiel gegen Eintracht Frankfurt stellte sich Thomas Müller genervt ans Mikrofon und beantwortete Fragen zum Spiel, aber auch zu den Transferplanungen des FC Bayern. Mit den Worten „Es ist ja auch ein bisschen paradox, wenn man immer über Neuzugänge spricht und gleichzeitig Gehälter eingespart werden,“ zettelte er eine Diskussion an, die dem Verein gerne erspart geblieben wäre. Nun ruderte die Nummer 25 zurück.

Am liebsten beantwortet Thomas Müller alle Fragen auf dem Platz, doch gegen Borussia Mönchengladbach bekam er keine Chance dazu. Nach der fünften gelben Karte gegen Leverkusen musste er das Spiel von zuhause verfolgen und meldete sich am heutigen Sonntag per Social-Media-Video zu Wort.

„Wir verzichten für unsere Mitarbeiter“

Thomas Müller gilt eigentlich als großer Fan von Kai Havertz. „Er ist vielleicht das Top-Talent in Europa.“ Doch auf Nachfrage, wie er zu einem möglichen Transfer stehe, platzte ihm der Kragen. Nun räumt er die Kritik beiseite. „Es hat mir nicht gepasst, dass diese Frage nach dem Spiel gestellt wird. Von den Medien wird so getan, als ob die exzentrischen Summen per Fingerschnippen zu bewältigen wären, als ob 50 oder 100 Millionen keine Summen wären.“

Hasan Salihamidzic war mit der Aussage nach dem Spiel nicht einverstanden und klärte das Thema vereinsintern mit dem Spieler. „Er hat sich etwas verdribbelt. Da haben wir am nächsten Tag gleich drüber gesprochen. Wir haben uns hingesetzt und ich habe ihm auch gesagt, dass das nicht korrekt war.“

Zu den Gehaltseinsparungen äußerte sich der Ur-Bayer in seinem Statement auch. „Wir haben für unsere Mitarbeiter verzichtet.“