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„Wir werden eine Lösung finden“ – Verzichtet Löw im September auf zahlreiche DFB-Stars?

Löw und Goretzka
Foto: imago images

Bayern-Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge zeigte sich diese Woche skeptisch mit Blick auf die extreme Belastung der Spieler, welche in den kommenden Wochen und Monaten bevorsteht. Der 64-jährige fürchtet, dass vor allem die Nationalspieler, bedingt durch den engen Corona-Spielplan, körperlich an ihr Limit geraten und sieht vor allem die Länderspiele Anfang September kritisch. Bundestrainer Joachim Löw zeigte sich diesbezüglich jedoch gesprächsbereit und deutete an, dass man hierfür eine Lösung finden wird.

Die UEFA hat diese Woche ihre Pläne für den kommenden Sommer bekannt gegeben und dabei auch die Spielpläne für die Champions, Europa und Nations League veröffentlicht. Faktisch werden die Teams den kompletten August damit verbringen die Europapokal-Wettbewerbe zu Ende zu bringen und im Anschluss geht es direkt weiter mit den Länderspielen.

In München hat man sehr verhalten auf die UEFA-Pläne reagiert, vor allem auf die Länderspiele Anfang September. Nun hat sich auch Bundestrainer Joachim Löw in die Debatte eingeschalten.

„Natürlich haben wir stets die Belastung im Blick“

Löw äußerte sich in der „BILD Zeitung“ zu der extremen Belastung der DFB-Spieler und kündigte an, dass man gemeinsam Lösungen hierfür finden wird: „Natürlich haben wir stets die Belastung im Blick, gerade auch für die Top-Spieler. Ich weiß aber, dass sich vor allem diese Spieler auch wieder auf Länderspiele freuen. Wir kennen die Festlegungen ja erst seit Mittwoch und haben uns natürlich noch keine konkreten Gedanken über einzelne Nominierungen gemacht. Wir werden eine Lösung finden, wenn es so weit ist“.

Vor allem die Spieler des FC Bayern wie Joshua Kimmich, Serge Gnabry oder Leon Goretzka könnten durch den engen Zeitplan an ihr körperliches Limit geraten. Zwei Wochen nach dem CL-Finale am 23. August finden bereits die ersten DFB-Länderspiele statt. Am 3. September spielt Deutschland in der Nations League gegen Spanien und drei Tage später in der Schweiz. Zudem könnte die neue Bundesliga-Saison bereits wieder am 11. September beginnen.