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Kahn über einen möglichen Sane-Transfer: „Er hat noch 1 Jahr Vertrag. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen“

Leroy Sane
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Bayern-Sportvorstand Oliver Kahn hat sich im „Aktuellen Sportstudio“ über die aktuelle Lage rund um Leroy Sane geäußert. Der 50-jährige betonte dabei, dass die Bayern nicht gewillt sind kommenden Sommer ein zu hohes finanzielles Risiko für Transfers einzugehen. Kahn verwies zudem auf die kurze Vertragslaufzeit von Sane.

Leroy Sane wird Manchester City verlassen, das steht spätestens seit Freitag fest als Pep Guardiola dies öffentlich bekannt gab. Die spannende Frage ist jedoch, wann der 24-jährige die Skyblues tatsächlich verlassen wird. Der FC Bayern würde seinen Wunschspieler liebend gerne bereits diesen Sommer verpflichten, jedoch nur wenn die finanziellen Rahmenbedingungen stimmen, wie Sportvorstand Oliver Kahn nun verriet.

„Es ist eine Zeit, in der man wirtschaftlich sehr vorsichtig sein muss“

Kahn äußerte sich im Gespräch mit dem „Aktuellen Sportstudio“ im ZDF wie folgt zu Sane und dessen möglichen Transfer zum FC Bayern: „Wir sprechen dann über Transfers, wenn sie stattgefunden haben (…) Es ist eine Zeit, in der man wirtschaftlich sehr vorsichtig sein muss.“

Interessant ist vor allem der Verweis von Kahn auf die kurze Vertragslaufzeit von Sane in Manchester: „Sane hat noch 1 Jahr Vertrag bei Manchester City. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen“.

Kahn bestätigte damit faktisch jene Medienberichte aus den vergangenen Tagen, wonach die Bayern auch gewillt sind ein weiteres Jahr auf Sane zu warten und diesen im Sommer 2021 ablösefrei zu verpflichten.

Aktuellen Meldungen zufolge fordert ManCity 70 Mio. Euro für den deutschen Nationalspieler, die Bayern sind hingegen nur bereit 40 Mio. Euro zu zahlen. Laut Pep Guardiola werden die Citizens Sane im Zweifel noch ein Jahr behalten, sollte kein Verein bereit sein die geforderte Ablösesumme zu zahlen, auch wenn man damit überhaupt keinen Transfererlös generieren würde.

Es wird spannend zu sehen wie lange die beiden Klubs das öffentliche Taktieren um Sane beibehalten und wer am Ende als „Gewinner“ aus dem Transferpoker hervorgeht.