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Hoeneß über eine Gehaltsobergrenze im Fußball: „Das sind alles scheinheilige Diskussionen“

Uli Hoeneß
Foto: Alexander Hassenstein/Bongarts/Getty Images

In den vergangenen Monaten gab es eine intensive Diskussion über eine mögliche Einführung einer Gehaltsobergrenze im deutschen Profifußball. FCB-Präsident Uli Hoeneß ist kein Freund von solch einer Reglungen und betonte im Gespräch mit dem „BR“, dass dies alles „scheinheilige Diskussionen“ sind.

Wie die „Süddeutsche Zeitung“ berichtet, möchte der FC Schalke 04 als erster Verein in der Fußball Bundesliga eine Gehaltsobergrenze für seine Spieler einführen. Demnach soll in Zukunft kein Spieler mehr als 2,5 Mio. Euro verdienen. Hierzu soll es bereits einen internen Beschluss der Schalker geben.

Während sich zahlreiche Funktionäre zuletzt positiv über die Einführung einer Gehaltsobergrenze im Profifußball geäußert haben, sieht dies Bayern-Ehrenpräsident Uli Hoeneß deutlich anders.

„Salary Cap können sie vergessen“

In der Sendung „Blickpunkt Sport“ beim „BR“ äußerte sich Hoeneß wie folgt dazu: „Salary Cap können sie vergessen, weil das überhaupt nicht durchführbar ist“. Der 68-jährige führte auch die Gründe auf, warum er gegen solch eine Reglung sei: „Die schwärmen alle vom Salary Cap in den USA, in der NFL, in der NBA. Aber da wird nicht der Salary Cap für den Einzelnen beschrieben, sondern für den ganzen Klub. Das heißt, die dürfen 300 Millionen ausgeben, aber das heißt trotzdem, dass einer 80 Millionen verdient. Sie dürfen nur insgesamt nicht mehr ausgeben“.