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Havertz-Transfer: Schnäppchenpreis für Sane ermöglicht den Bayern neue Optionen

Kai Havertz
Foto: Christof Koepsel/Bongarts/Getty Images

Mit der Verpflichtung von Tanguy Nianzou und dem bevorstehenden Wechsel von Leroy Sane, hat der FC Bayern bereits zwei Top-Transfers diesen Sommer eingetütet. Aktuellen Medienberichten zufolge könnte mit Kai Havertz ein weiterer folgen. Wie „Sky“ berichtet, beschäftigen sich die Münchner, dank der relativ niedrigen Ablösesumme für Sane, erneut mit dem deutschen Nationalspieler von Bayer Leverkusen.

Es ist ein offenes Geheimnis, dass der FC Bayern großes Interesse an Kai Havertz hat. Die Münchner sind bereits seit dem Sommer 2019 an dem Shootingstar dran. Auch in den vergangenen Monaten wurde der 21-jährige immer wieder mit dem FCB in Verbindung gebracht. Ein Transfer erschien zuletzt, aufgrund der finanziellen Rahmenbedingungen, jedoch äußerst schwierig.

Nach Informationen von „Sky“ könnten die Bayern, nach dem der Sane-Deal in trockenen Tüchern ist, auch bei Havertz einen neuen Anlauf starten.

Havertz ist wieder ein Thema an der Säbener Straße

Übereinstimmenden Medienberichten zufolge zahlen die Bayern weniger als 50 Mio. Euro für Leroy Sane. Dieser Betrag kann durch Bonuszahlungen auf 60 Mio. Euro ansteigen, welche jedoch erst im kommenden Jahr fällig werden.

Wie „Sky“ berichtet, könnte der „Schnäppchenpreis“ für Sane dazu führen, dass Hasan Salihamidzic & Co. ihre Strategie in Sachen Kai Havertz nochmals überdenken. Zum Vergleich: Vor einem Jahr waren die Bayern noch bereit 120 Mio. Euro für Sane auszugeben, dieser ist nun deutlich günstiger geworden.

Demnach könnte der Rekordmeister Leverkusen einen ähnlichen Deal wie ManCity anbieten: 70 Mio. Euro diesen Sommer und weitere 30 Mio. Euro an Bonuszahlungen in 2021. Damit würde man auf die geforderten 100 Mio. Euro der Rheinländer kommen, müsste den Betrag jedoch nicht auf einmal zahlen. Was in Zeiten von Corona auch für den FC Bayern durchaus eine Herausforderung darstellt.

Sportvorstand Hasan Salihamidzic betonte am Mittwoch, dass die Bayern sich bis zum Ende der Transferperiode, d.h. bis Anfang Oktober, alle Optionen offenlassen. Zudem: Sollte Thiago die Münchner diesen Sommer verlassen, würde man weitere 60-80 Mio. Euro an Transferlösen einnehmen. Spätestens dann dürfte Havertz wieder ein ganz heißes Thema an der Isar werden.