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Trotz Corona-Einbußen: UEFA investiert mehr als 770 Mio. Euro in den europäischen Fußball

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Foto: ARIS MESSINIS/AFP via Getty Images

Trotz der finanziellen Einbußen durch die Verschiebung der Fußball-Europameisterschaft hält die UEFA an ihrem Investitionsprogramm „Hattrick“ fest. Der Dachverband möchte in den kommenden vier Jahren mehr als 770 Mio. Euro in den europäischen Fußball investieren.

Nicht nur die Fußballvereine in Europa kämpfen mit den finanziellen Problemen der Corona-Krise, auch die UEFA wird in diesem Jahr durch die Verschiebung der EM 2020 massive finanzielle Verluste hinnehmen müssen. Medienberichten zufolge sollen sich dieser auf knapp 300 Mio. Euro belaufen. Trotz der Mindereinnahmen will der Verband seine geplanten Investitionen in den kommenden Jahren nicht reduzieren.

UEFA investiert 775 Mio. Euro „um den Fußball zu schützen“

Mit dem sog. „Hattrick“-Programm unterstützt die UEFA bereits seit 2004 ihre Mitgliedsverbände mit finanziellen Mitteln. Der Fördertopf wird aus den Gewinnen der Europameisterschaften finanziert. UEFA-Präsident Aleksander äußerte sich diese Woche wie folgt dazu: „Das Hattrick-Programm ist eine wesentliche Komponente des europäischen Fußballs, und seine Bedeutung war nie deutlicher zu erkennen als während der COVID-19-Krise“. Ceferin betonte, dass es in der aktuellen Zeit wichtig sei den „Fußball zu schützen“.

In den kommenden Jahren möchte die UEFA knapp 775 Mio. Euro in unterschiedliche Maßnahmen investieren, vor allem in „die Entwicklung des Fußballs“. Neben Infrastrukturmaßnahmen werden auch Aktivitäten für die Aus- und Weiterbildung im Jugend- und Nachwuchsbereich gefördert.