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Die Bayern sind auf Triple-Kurs

David Alaba
Foto: imago images

Zum achten Mal in Folge haben die Bayern in dieser Saison die Meisterschaft gewonnen. Eine solche Dominanz hätten vor zehn Jahren wohl die wenigsten für möglich gehalten. Doch seit ein paar Jahren thronen die Bayern in aller Regelmäßigkeit am Ende der Saison an der Tabellenspitze. Auch wenn der Kampf um die Schale in den letzten beiden Jahren etwas mehr Spannung bot, war der Rekordmeister in dieser Saison wieder auf Rekordkurs – und die Saison ist noch nicht vorbei. Sowohl im DFB-Pokal als auch in der Champions League ist noch alles möglich. Holen die Bayern sogar das Triple?

Würde der FC Bayern München neben der Bundesliga auch noch die Champions League sowie den DFB-Pokal für sich entscheiden, würde das Team das sogenannte Triple für sich gewinnen. Bei einem Dreifacherfolg ist die Champions League natürlich der schwierigste Titel. Die Königsklasse gilt neben der Weltmeisterschaft als weltweites Zugpferd für den internationalen Fußball. Dass die Popularität des Fußballs immer weiter steigt, erkennt man nicht nur an den steigenden Einschaltquoten bei diesen Turnieren, sondern auch an den zahlreichen Sekundärmärkten wie Merchandise. Auch im Online Gaming ist Fußball ein gefragtes Thema. Im Queen Vegas Casino beispielsweise wird mit Football Mania ein beliebtes Fußball-Slot-Game angeboten. Auf den Walzen des Spiels treffen Spieler auf Fußball-Symbole wie Schiedsrichterpfeifen, Sportschuhe oder Pokale. Auch die Videospielreihe FIFA gehört zu den beliebtesten Spielen für Konsole und PC überhaupt. Hier können Gamer mit bekannten, lizenzierten Teams wie Bayern München antreten. Und selbst für das Smartphone werden zahlreiche Apps angeboten, die sich mit dem runden Ball beschäftigen.

Eine rekordverdächtige Saison mit Höhen und Tiefen

Wer hätte letztes Jahr im Herbst gedacht, dass der FCB auch in der Saison 2019/20 auf Rekordjagd gehen wird. Zwar hat Robert Lewandowski wieder alles gegeben und in den ersten 11 Saisonspielen 16 Treffer erzielt, allerdings hielt sich der Mannschaftserfolg in Grenzen. Niko Kovač gelang es nicht, eine klare Spielphilosophie einzubauen. Nach der 5:1-Niederlage gegen Frankfurt war dann Schluss für Kovač und Co-Trainer Hansi Flick übernahm den Posten an der Seitenlinie. Diese Entscheidung sollte sich auszahlen. Vor allem die Rückrunde lief wie nach Plan. Seit dem 15. Spieltag ist die Mannschaft ungeschlagen und musste sich nur ein einziges Mal die Punkte teilen. Dabei waren die Bayern drauf und dran, die Rekordsaison 1971/72, in der 101 Tore erzielt wurden, zu überbieten. Mit 100 Toren wurde dieser Wert zwar knapp verfehlt, aber dafür gibt es ja noch andere Ziele in dieser Spielzeit.

 

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Nächster Stopp: Pokalverteidigung

Nach der erfolgreichen Verteidigung der Meisterschaft steht als nächstes das Pokalfinale in Berlin an. Hier kommt es zum Endspiel-Kracher gegen Bayer Leverkusen. Die Werkself hat ebenfalls eine starke Saison hingelegt, musste allerdings am letzten Spieltag den vierten Platz an Borussia Mönchengladbach abgeben. Trotzdem hat die Mannschaft von Peter Bosz noch die Möglichkeit, die Königsklasse zu erreichen. Schließlich qualifiziert sich der Gewinner der Europa League ebenfalls für den Wettbewerb. Bei den Buchmachern gehört Bayer zu den Topfavoriten auf den Titel. Aber auch für Leverkusen gilt – erst Pokalfinale, dann Europapokal. Hier ist nämlich auch das große Geld zu holen.

Was ist in der Champions League möglich?

In der Champions League müssen die Bayern noch das Achtelfinal-Rückspiel gegen Chelsea bestreiten. Nach dem 0:3-Erfolg an der Stamford Bridge stehen die Münchener allerdings schon mit einem Bein in der nächsten Runde. Tatsächlich geht an der Säbener Straße derzeit der Geist von 2013 um. Nicht nur die Verantwortlichen trauen Hansi Flick das Triple zu. Dabei wird immer wieder der Vergleich zum großen Jupp Heynckes gezogen. „Die Entscheidung, dass wir ihm damals das Vertrauen geschenkt haben und nun auch den Vertrag mit ihm verlängert haben, war die richtige. Hansi ist ähnlich wie Jupp, was die Art und Weise betrifft, wie er die Mannschaft führt“, adelte Karl-Heinz Rummenigge seinen neuen Meistercoach. Und tatsächlich scheint Flick genau den richtigen Draht zur Mannschaft gefunden zu haben. Sowohl in Sachen Kommunikation und Binnenklima als auch taktischer Ausrichtung haben die Bayern unter dem ehemaligen Nationalmannschafts-Assistenten noch einmal einen Schritt nach vorne gemacht.

Vielleicht reicht es ja sogar für das zweite Triple in der Vereinsgeschichte!