Transfers

Keine Mega-Deals mehr: Sind die Transferaktivitäten beim FC Bayern bereits abgeschlossen?

Kai Havertz
Foto: Christian Kaspar-Bartke/Bongarts/Getty Images

Mit Tanguy Nianzou und Leroy Sane hat der FC Bayern unmittelbar zum Auftakt der Sommer-Transferperiode zwei echte Top-Transfers unter Dach und Fach gebracht. Aktuellen Medienberichten zufolge werden die Münchner diesen Sommer keine weiteren „Mega-Deals“ mehr forcieren.

Wie „SPORT1“-Reporter Florian Plettenberg berichtet, sind die Verantwortlichen in München nicht gewillt diesen Sommer weitere „finanzielle Risiken“ bei Neuverpflichtungen einzugehen. Während Leroy Sane für knapp 50 Mio. Euro verpflichtet wurde, wechselte Tanguy Nianzou ablösefrei an die Isar. Demnach sind nur noch Transfers im „kleineren Rahmen“ möglich.

Grund für die Zurückhaltung: Auch die Bayern haben Corona-bedingt mit finanziellen Einbußen zu kämpfen. Karl-Heinz Rummenigge hatte unlängst betont, dass man dennoch eine „ausgeglichene“ Bilanz anvisiert ohne Verluste. Heißt im Klartext: Es darf nicht mehr Geld ausgegeben werden als eingenommen wird.

Havertz-Transfer wird immer unwahrscheinlicher

Zuletzt machten Meldungen die Runde, dass die Bayern, aufgrund der relativ geringen Ablöse für Sane, unter Umständen nochmals einen Versuch bei Kai Havertz wagen könnten. Dies scheint derzeit jedoch eher ausgeschlossen zu sein, auch weil Leverkusen in Sachen Ablöseforderungen weiterhin hart bleibt und mindestens 100 Mio. Euro bei einem Havertz-Verkauf erlösen möchte.

Bedarf hätten die Bayern noch auf der Rechtsverteidiger-Position. Ajax-Talent Sergino Dest wurde zuletzt immer wieder mit den Münchner in Verbindung gebracht. Der 19-jährige US-Amerikaner soll jedoch 20-30 Mio. Euro kosten, so viel möchten die Bayern nicht für einen neuen Außenverteidiger ausgeben. Demnach strebt der Rekordmeister vielmehr eine Leihe mit Kaufoption an.