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„Projekt Corona 2.0“ – Rummenigge bestätigt Planungen für eine Fan-Rückkehr zur neuen Saison

Karl-Heinz Rummenigge
Foto: Alexander Hassenstein/Bongarts/Getty Images

In den vergangenen Tagen gab es zahlreiche Gerüchte und Spekulationen über eine mögliche Fan-Rückkehr zur neuen Bundesliga Saison. Bayern-Klubchef Karl-Heinz Rummenigge bestätigte nun, dass die DFL und die Vereine an einem „Projekt Corona 2.0“ arbeiten, welches die „langsame Befüllung der Stadien“ ermöglichen soll.

DFL-Boss Christian Seifert hatte zuletzt betont, dass sich die Fans aller Voraussicht nach auch zum Start der neuen Bundesliga Saison auf Geisterspiele einstellen müssen. Der 50-jährige zeigte sich zudem sehr zurückhaltend zum Thema Fan-Rückkehr in die Stadien.

Die Vereine hingegen arbeiten, im Hintergrund, bereits an konkreten Plänen und Konzepten wie Karl-Heinz Rummenigge verraten hat.

Ohne Zuschauer steigt der finanzielle Druck

Gegenüber „SPORT1“ bestätigte Rummenigge, dass die Profiklubs in Deutschland aktiv an einer Rückkehr der Zuschauer in die Stadien arbeiten: „Je länger wir ohne Zuschauer spielen, desto länger wird der finanzielle Druck anhalten. Deswegen arbeiten wir speziell in Deutschland an einem Projekt Corona 2.0, sodass wir unter gewissen Voraussetzungen von der Politik eine langsame Befüllung des Stadions genehmigt bekommen“.

Die „BILD Zeitung“ hatte zuletzt berichtet, dass das Gesundheitsamt in Leipzig bereits ihr grünes Licht für eine Fan-Rückkehr in der kommenden Saison erteilt hat. Dieses steht zwar unter strikten Corona-Vorgaben, ist dennoch möglich.

Laut der „tz“ befinden sich auch die Bayern bereits in Gesprächen mit den lokalen Behörden, um bald wieder mit Zuschauern in der Allianz Arena spielen zu können.

Das Problem: Die Durchführung von Großveranstaltungen ist Ländersache, somit wird es keine bundesweite Entscheidung diesbezüglich geben. Dies führt jedoch zwangsläufig dazu, dass es in den jeweiligen Bundesländern unterschiedliche Reglungen in Sachen Fan-Rückkehr geben wird.