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Enthüllt: Flick war als Sportdirektor beim FC Bayern eingeplant – Hoeneß machte ihn zum Co-Trainer von Kovac

Hansi Flick
Foto: MUNICH, GERMANY - NOVEMBER 05: Newly appointed head coach of Bayern Muenchen Hans-Dieter Flick reacts during a training session at Saebener Strasse training ground on November 05, 2019 in Munich, Germany. FC Bayern Muenchen will face Olympiacos FC during the UEFA Champions League group B match on November 6, 2019. (Photo by Alexander Hassenstein/Bongarts/Getty Images

Hansi Flick hat in den vergangenen Monaten einen kometenhaften Aufstieg beim FC Bayern hingelegt. Der 55-jährige brach zuletzt einen Rekord nach dem anderen und sicherte sich das Double mit den Münchnern. Aktuellen Medienberichten zufolge hatten die Bayern Flick schon längere Zeit auf dem Wunschzettel, allen voran Uli Honeß.

Als der FC Bayern im Juli 2019 die Verpflichtung von Hansi Flick als neuen Co-Trainer von Niko Kovac bekannt gab war die Verwunderung groß. Kaum jemand hätte mit einem Comeback des ehemaligen FCB-Profis an der Säbener Straße gerechnet. Offiziell war Flick der „Wunschkandidat“ von Niko Kovac, nach Informationen von „Spox“ und „Goal“ hingegen, wurde Flick von Uli Hoeneß in den Posten gehievt.

Hoeneß hatte ursprünglich andere Pläne mit Flick

Vor seinem Engagement bei den Bayern hatte Flick ein kurzes Intermezzo als Sportvorstand bei der TSG Hoffenheim, welches Anfang 2018 nach nur einem halben Jahr vorzeitig beendet wurde. Wie „Spox“ und „Goal“ berichten, wäre Flick beinahe im Sommer 2017 an der Isar gelandet. Damals wurde der gebürtige Heidelberger Bayern-intern als neuer Sportdirektor gehandelt. Vor allem Uli Hoeneß machte sich für Flick stark, am Ende machte Hasan Salihamdizic das Rennen. 2018 startete Hoeneß einen weiteren Anlauf Flick zu den Bayern zu locken und bot ihm einen Job im Nachwuchs-Leistungszentrum an, erneut ohne Erfolg. Erst im dritten Anlauf, als die Münchner auf der Suche nach einem Nachfolger von Peter Hermann als zweiter Co-Trainer neben Robert Kovac waren, stimmte Flick einem Comeback beim FCB zu. Flick selbst äußerte sich damals wie folgt zu diesem Entschluss: „Ich habe nur eine Auszeit genommen und wollte nach der Zeit in Hoffenheim wieder zurück in das Trainer-Business. Ich denke, bei keinem anderen Verein hätte er diesen Job angetreten“.

Als Kovac im November 2019 die Bayern verlassen musste war Flick zur Stelle. Zunächst als Interimstrainer für zwei Spiele, dann bis zur Winterpause und plötzlich bis zum Saisonende. Spätestens nach dem famosen Rückrundenstart und der Galavorstellung im CL-Achtelfinale gegen Chelsea war klar: Flick hat das Potenzial zum Bayern-Cheftrainer. Mitten in der Corona-Krise verlängerte dieser seinen Vertrag bis 2023 und bekam das Vertrauen der Verantwortlichen ausgesprochen.