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Bayern beobachten Schweinsteiger: Wann kehrt die FCB-Legende zurück an die Säbener Straße?

Bastian Schweinsteiger
Foto: CHRISTOF STACHE/AFP via Getty Images

500 Spiele, 68 Tore und 100 Vorlagen. Die Leistungsdaten von Bastian Schweinsteiger im Trikot des FC Bayern lesen sich herausragend, doch seit seinem Wechsel zu Manchester United im Jahre 2015 muss der deutsche Rekordmeister ohne den „Fußballgott“ auskommen. An den Beispielen Hasan Salihamidzic oder Oliver Kahn merkt man aber, dass der FCB Interesse daran besitzt, ehemalige Leistungsträger nach der aktiven Karriere an den Verein zu binden. So soll auch der verlorene Sohn bald wieder zurückkehren.

„Er ist ein super Kerl und ich finde, er sieht so super erholt aus, dass ich glücklich bin, dass er jetzt hier steht und hoffentlich irgendwann wieder mit dem FC Bayern feiern kann.“ Mit diesen Worten hatte der Aufsichtsratvorsitzende Karl-Heinz Rummenigge dem jetzigen ARD-Experten indirekt ein Jobangebot unterbreitet. Auch in der Vergangenheit forcierte er eine Rückkehr der „31“ zurück an die Säbener-Straße.

Schweinsteiger – Führungsperson oder Markenbotschafter?

Die Tür für Bastian Schweinsteiger sei „sperrangelweit“ auf. Der Verein will den Weltmeister von 2014 binden, doch in welcher Position?

Zunächst einmal könne Schweinsteiger ein Traineramt übernehmen, doch aufgrund der Geburt seiner zwei Söhne und dem Familienleben mit Frau Anna scheint ein zeitintensiver Job nicht im Interesse des ehemaligen Spielers zu liegen. Allerdings sei eine Rolle als Markenbotschafter denkbar, wie Jörg Wacker, Bayern-Vorstand für Internationalisierung und Strategie, auf Nachfrage der „AZ“ andeutet. „Das wäre in der Tat ein spannendes Thema. Bastian ist ein Weltstar, eine Legende des FC Bayern und nun auch für die Fans in Amerika eine greifbare Figur und ein ausgezeichneter Botschafter unseres Klubs.“

Schweinsteigers ehemaliger Cheftrainer und guter Freund Jupp Heynckes wünscht seinem Schützling einen Job im Vorstand. „Ich weiß nicht, was Bastian für eine Lebensplanung hat. Aber von seinem Renommee her, seinem Image, seinem Charakter und seiner Historie im Fußball ist er prädestiniert, eine Führungsposition beim FC Bayern einzunehmen“, so der Triple-Trainer von 2013 im Interview mit der „AZ“.