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Fan-Bündnis reagiert auf Hoeneß-Aussagen: „Die Bundesliga ist auch ohne den FC Bayern möglich“

Uli Hoeneß
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Mit seinen jüngsten Aussagen über die entfachte Fan-Debatte in der Fußball Bundesliga hat FCB-Ehrenpräsident Uli Hoeneß für viel Aufsehen gesorgt. Die Reaktion aus der Fanszene ließ nicht lange auf sich warten.

Hoeneß hatte sich im Gespräch mit dem „Bayerischen Rundfunk“ über die aktuelle Fan-Debatte in der Bundesliga geäußert und dabei unterstrichen, dass der „Fußball allen gehört“ und er grundsätzlich einen Dialog mit den Fans bevorzugt, auch mit den Ultras. Der 68-jährige betonte aber zugleich, dass „der Fußball auch ohne Ultras funktionieren würde“. Die Reaktion aus der organisierten Fanszene folgt prompt auf den Fuß und fällt entsprechend kritisch aus.

„Mit solchen Aussagen gießt man unnötig Öl ins Feuer“

Sig Zelt vom Bündnis „ProFans“ sieht die jüngsten Aussagen von Uli Hoeneß keine konstruktive Kritik. Gegenüber der „dpa“ äußerte sich dieser wie folgt dazu: „Wenn er so zuspitzt: Was soll das? Mit solchen Aussagen gießt man unnötig Öl ins Feuer. Dann kann ich auch sagen, dass die Bundesliga ohne den FC Bayern möglich ist, wenn er sich einer solidarischen Verteilung der TV-Gelder widersetzt“.

„ProFans“ ist eine Dachorganisation, in der viele Ultra-Gruppierungen organisiert sind. Das Bündnis gehört aber nicht der „AG Fankulturen“ an, wo sich Fanvertreter regelmäßig mit dem Deutschen Fußball-Bund und der Deutschen Fußball Liga austauschen.