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Bayern machen langsam ernst – Sane überzeugt bei internem Test

Leroy Sane
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Die Bayern kommen langsam in Wettkampfstimmung. Einen Tag nach dem 1:0-Testspielsieg über Olympique Marseille testete der Kader des Rekordmeisters untereinander. Bei einem temporeichen Test kam auch Neuzugang Leroy Sané (24) zum Einsatz und zeigte einige starke Ansätze.

Die Profis, die beim 1:0-Sieg am Vortag im Testspiel gegen Olympique Marseille nicht bzw. nur kurz zum Einsatz kamen, durften in einem internen Testkick ran, der über dreimal 20 Minuten ging. Das Team der Reservisten traf auf eine Auswahl an U19- und Amateurspielern des FC Bayern München.

Lange Zeit passierte auf dem Feld wenig. Im letzten Spieldrittel fielen dann drei Tore der Reservisten. Stürmer Joshua Zirkzee (19) traf doppelt. Ein weiteres Tor erzielte Malik Tillmann (18). Auch Leroy Sané kam zum Einsatz und war laut Webseite des FC Bayern einer der Aktivposten. Er bereitete das 3:0 durch Zirkzee mit einem sehenswerten Tempolauf vor. Der 24-Jährige hatte auch selbst eine gute Gelegenheit, traf aber nur den Pfosten.

Neben Sané kamen nun auch Nübel, Fein und Nianzou zum Einsatz

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Leroy Sané war nicht der einzige Neuzugang, der Einsatzminuten sammeln konnte. Neben dem deutschen Nationalspieler kamen auch Tanguy Nianzou (18), Rückkehrer Adrian Fein (21, war an Jahn Regensburg und den Hamburger SV ausgeliehen) und Torwart Alexander Nübel (23) zum Einsatz.

Am kommenden Samstag wird es für den FC Bayern München schließlich ernst, wenn der FC Chelsea im Rückspiel des Achtelfinals der UEFA Champions League zu Gast ist. Die Bayern gewannen vor der Corona-Pause das Hinspiel klar mit 3:0. Setzen sich die Bayern nun endgültig durch, geht es zum Finalturnier nach Lissabon in Portugal. Die Neuzugänge Nübel, Fein, Nianzou und auch Sané sind dann aber nicht spielberechtigt. Sie müssen sich weiterhin über das Training und interne Testspiele anbieten.

Beim 1:0-Sieg gegen Marseille erzielte Serge Gnabry (25) das Tor des Tages. In der Startformation der Bayern standen Neuer, Kimmich, Boateng, Alaba, Davies, Goretzka, Thiago, Gnabry, Thomas Müller, Perisic und Lewandowski. Eingewechselt wurden unter anderem Hernandez, Coutinho, Tolisso, Coman, Ulreich, Süle, Cuisance und Odriozola.