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Nach harten Aussagen: BVB-Verantwortliche schießen gegen Uli Hoeneß zurück

Hans-Joachim Watzke
Foto: Matthias Hangst/Bongarts/Getty Images

Uli Hoeneß ist dafür bekannt, dass er gerne mal deutlich in seinen Aussagen wird und kein Blatt vor dem Mund nimmt. Der Ehrenpräsident des FC Bayern hat mit harten Äußerungen gegen den BVB gestichelt, die Verantwortlichen der Schwarz-Gelben wehren sich.

Michael Zorc fand die Aussagen bereits „arrogant“ und „schlichtweg falsch“. Mit Roman Weidenfeller, Reinhard Rauball und Joachim Watzke haben sich weitere Verantwortliche geäußert. Uli Hoeneß hatte das System des BVB, der Spieler ausbildet und anschließend für eine hohe Summe weiterverkauft, als nicht gut für langfristigen Erfolg empfunden.

Rauball – „Bayern hat besseres zu tun“

Zwar unterstütze Lothar Matthäus die Aussagen des ehemaligen Bayern-Boss, doch BVB-Präsident Reinhard Rauball gefielen die Anfeindungen nicht. „Uli Hoeneß hätte sich diese Aussagen besser sparen können. Das Timing ist ebenso überraschend. Der FC Bayern hat in der Champions League-Woche besseres zu tun.“

Der ehemalige Keeper, Roman Weidenfeller, stichelte in Richtung München zurück. „Da scheint jemand frustriert zu sein, dass sich Jude Bellingham für den BVB und gegen den FC Bayern entschieden hat.“

Vorstandsvorsitzender Hans-Joachim Watzke versucht die Fronten aufzulockern. „Karl-Heinz Rummenigge und ich versuchen seit Jahren eine gute und respektvolle Beziehung zwischen den beiden größten deutschen Vereinen aufzubauen. Ich finde es sehr schade, dass es regelmäßig Versuche gibt, diese Beziehung zu untergraben.“

Reinhard Rauball (BVB President): „Uli Hoeneß would have been better off saving these statements. The timing is also very surprising. Bayern have better things to do during this Champions League week“ [Bild] pic.twitter.com/4HgbJh9bBT