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Beckenbauer und Rummenigge fordern DFB-Comeback von Müller

Thomas Müller
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Thomas Müller gehörte beim 8:2-Kantersieg gegen den FC Barcelona zu den besten Bayern-Akteuren auf dem Feld. Bedingt durch die starken Leistungen des 30-jährigen ist erneut eine Debatte über ein mögliches DFB-Comeback des FCB-Stürmers entfacht.

Mit zwei Toren und einer Vorlage war Thomas Müller maßgeblich an dem 8:2-Torfestival gegen den FC Barcelona beteiligt. Der Bayern-Stürmer wurde im Anschluss von der UEFA zum „Man of the match“ gewählt. Müller macht in Lissabon dort weiter, wo er in den vergangenen Monaten aufgehört hat – er trifft und bereitet Tore vor.

Nach der Galavorstellung gegen Barca werden die Stimmen wieder lauter, die ein Comeback des Angreifers in der deutschen Nationalmannschaft fordern. Auch FCB-Klubchef Karl-Heinz Rummenigge und Vereinslegende Franz Beckenbauer haben sich dafür erneut stark gemacht.

„Jogi bricht sich keinen Zacken aus der Krone, wenn er ihn zurückholt“

Beckenbauer äußerte sich gegenüber der „BILD Zeitung“ wie folgt dazu: „Thomas Müller sollte wieder für Deutschland spielen. Müller ist jetzt der absolute Leader. Seine Persönlichkeit würde der Nationalmannschaft bestimmt helfen. Jogi bricht sich keinen Zacken aus der Krone, wenn er ihn zurückholt“. Der 74-jährige betonte aber zugleich, dass dies einzig und allein die Entscheidung des Bundestrainers sei.

Dieser hatte zuletzt betont, dass die Tür für Müller nicht komplett zu sei, dieser jedoch nur noch eine Rolle spielen könnte, sollte es zu verletzungsbedingten Ausfällen kommen. Löw hat nach der WM 2018 den Generationenwechsel im DFB-Team angestoßen und hält weiter darin fest.

Bayern-Boss Rummenigge sieht dies ein wenig anders. Dieser betonte, dass es auf die Leistung ankommt und nicht das Alter: „Wenn einer top spielt, dann wird da möglicherweise ein Umdenken stattfinden“.