Champions League

Boateng vor dem CL-Halbfinale gegen Lyon: „Uns ist es egal gegen wen wir spielen, wir wollen ins Finale!“

Jerome Boateng
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Der FC Bayern trifft am kommenden Mittwoch im CL-Halbfinale auf Olympique Lyon. Auch wenn die Münchner als „großer Favorit“ in das Duell gegen die Franzosen gehen, haben Spieler und Verantwortlichen großen Respekt vor OL. Jerome Boateng warnte davor Lyon zu unterschätzen.



Nach einer Glanzleistung gegen den FC Barcelona steht der FC Bayern im Halbfinale der UEFA Champions League. Seit gestern Abend steht fest, dass die Münchner am kommenden Mittwoch gegen Olympique Lyon um den Einzug ins CL-Finale kämpfen. Bayern-Innenverteidiger Jerome Boateng äußerte sich vor dem Halbfinale über das Duell gegen die Franzosen.

Der Innenverteidiger betonte dabei, dass die Bayern nach der 8:2-Gala gegen Barca nicht in Euphorie verfallen sind. Zudem verwies er darauf, dass das Spiel gegen die Spanier am kommenden Mittwoch nicht mehr zählt: „Das nächste Spiel ist immer das schwierigste. Unser Gegner steht nicht umsonst da, wo er ist“.

„Klar waren wir überrascht“

Die Bayern hatten (fest) damit gerechnet kommenden Mittwoch gegen Manchester City zu spielen. Außenseiter Lyon hat den Top-Favoriten aus England jedoch aus dem Wettbewerb gekegelt. Für Boateng und die Münchner kam dies überraschend: „Alle haben es geschaut. Klar waren wir überrascht, aber Lyon hatte schon Turin rausgeworfen.“

Für den 31-jährigen ist aber letztendlich gegen wen man im Halbfinale spielt, das Ziel bleibt das Gleiche: „Uns ist es aber egal gegen wen wir spielen. Wir sind im Halbfinale und wollen jetzt einfach unbedingt ins Finale.“

Boateng sieht in der guten Stimmung innerhalb der Mannschaft mit einen Grund, warum es derzeit bei den Bayern so rund läuft: „Insgesamt haben wir eine sehr gute Stimmung in der Kabine. Man merkt, dass die Abläufe sehr familiär sind und das merkt man auch auf dem Platz, dass jeder für den anderen da ist“.

Maßgeblich beteiligt an der aktuellen Topform ist aber vor allem Hansi Flick und sein Trainerteam: „Großer Lob an Holger Broich und das ganze Trainerteam, wie sie alles in den Pausen geplant haben. Ich denke, das war der Schlüssel. Man sieht, dass wir physisch sehr gut drauf sind. Gerade in so Turnieren ist das wichtig, dass man hinten raus noch einen drauf legen kann, wenn der Gegner vielleicht müde ist“.