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CL-Finale: Löw erwartet „Schlagabtausch der Extraklasse“

Joachim Löw
Foto: Simon Hofmann/Bongarts/Getty Images

Bundestrainer Joachim Löw (60) freut sich über den Umstand, dass zwei deutsche Trainer im Finale der UEFA Champions League stehen. Doch er sagte auch, dass er Hansi Flick (55) die Daumen drücken werde. Er erwartet aber einen „Schlagabtausch der Extraklasse“.

Am morgigen Sonntag (21.00 Uhr) trifft der FC Bayern München im Endspiel der UEFA Champions League auf Paris Saint-Germain. Es ist auch das Duell der deutschen Trainer: Hansi Flick und Thomas Tuchel (46). Bundestrainer Joachim Löw äußerte sich in einem Interview auf der Webseite des DFB zum bevorstehenden Endspiel und sprach von einem „starken Ausrufezeichen für den deutschen Fußball.“ Damit spielt er auch auf RB Leipzig an, die bis in das Halbfinale vorgedrungen waren. Erstmals seit 2013 waren zwei deutsche Teams in der Runde der letzten vier.

Bundestrainer Löw wird am Sonntag dem FC Bayern München und Hansi Flick die Daumen drücken. „Dass meine Freude im Falle des Champions League-Sieges der Bayern für Hansi Flick besonders groß ausfallen würde, wird mir Thomas Tuchel aufgrund meines speziellen und freundschaftlichen Verhältnisses zu Hansi sicher nachsehen“, so Löw. Flick hat mehrere Jahre als Assistent von Löw tätig, unter anderem beim WM-Triumph 2014.

Bundestrainer Löw kann keinen Favoriten ausmachen

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Joachim Löw unterstrich aber auch die Leistung von Thomas Tuchel in Paris: „Aber auch Thomas hätte es verdient, er lässt Paris aus meiner Sicht einen taktisch extrem variablen und insgesamt sehr attraktiven Fußball spielen.“

Doch wen sieht der Bundestrainer als Favoriten? „Die Chancen in diesem Finale liegen für mich bei 50 zu 50. Wenn beide Teams das zeigen, was sie können, wenn beide ihr offensives, spielerisches und taktisches Potenzial voll abrufen, dann werden wir am Sonntag einen Schlagabtausch der Extraklasse erleben“, so Joachim Löw.

2013 standen sich das letzte Mal zwei deutsche Trainer im Finale der UEFA Champions League gegenüber. In London setzte sich der FC Bayern München mit Coach Jupp Heynckes (75) mit 2:1 gegen Borussia Dortmund und Jürgen Klopp (53) durch.