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Fan-Rückkehr beim FC Bayern: FCB hofft auf 24.000 Zuschauer in der Allianz Arena

Allianz Arena
Foto: imago images

Die Fan-Rückkehr ist derzeit das alles bestimmende Thema in der Fußball Bundesliga, auch beim FC Bayern. Vorstand Jan-Christian Dreesen betonte am Freitag, dass die Bayern mit Hochdruck an ihrem Hygienekonzept arbeiten und mit bis zu 24.000 Zuschauern in der Allianz Arena hoffen.

In Leipzig und Berlin steht die Rückkehr der Zuschauer unmittelbar bevor, beide Klubs haben diese Woche das grüne Licht für eine Teilzulassung der Fans zum Saisonstart erhalten. Der FC Bayern hingegen muss sich noch gedulden. Eine Fan-Rückkehr vor Ende Oktober scheint in München eher unwahrscheinlich zu sein, dennoch arbeitet der Rekordmeister mit Hochdruck daran, auch in der Allianz-Arena wieder Fans den Zutritt zu erlauben.

„Wir sind glücklich, wenn wir mit 5000 anfangen können“

Klubchef Karl-Heinz Rummenigge äußerte sich diese Woche über die Rückkehr der Fans in Leipzig und begrüßte diese Entscheidung ausdrücklich. Auch die Bayern würden alles dafür tun, dass man bald wieder vor Teilen der eigenen Fans spiele könne. Ein entsprechendes Konzept hätte man bereits beim zuständigen Gesundheitsamt vorgestellt.

Vorstandskollege Jan-Christian Dreesen verriet indes, mit wie viel Zuschauern die Bayern planen: „Man muss ja ein Konzept erarbeiten und sagen können, wie viel geht denn maximal. Wir sind glücklich, wenn wir mit 5000 anfangen können, obwohl das Konzept womöglich 24.000 hergibt“. Dreesen betonte aber zugleich, dass man keinerlei Forderungen an die Entscheidungsträger stellt: „Wir möchten gerne wieder mit Zuschauern spielen, wir fordern aber nichts, sondern wir brauchen die Politik dafür“.

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder schloss eine schnelle Fan-Rückkehr zuletzt aus: „Es gibt in der Bevölkerung keine breite Mehrheit für Fußballspiele mit vollen Stadien. Es wäre zum Schulstart auch ein falsches Signal“. Vor November wird es in München laut Söder keine Zuschauer in der Arena geben: „Unser Ziel ist, nach dem Oktober eine Perspektive für Spiele mit Zuschauern zu haben“.