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Bayern-Talent Dajaku spricht über Vergangenes und die Zukunft: „Wie in einem Geisterhaus“

Leon Dajaku
Foto: imago images

Der 19-jährige Leon Dajaku ist eine der größten Zukunftshoffnungen bei den Münchner Bayern. Nachdem das Offensiv-Talent im Dezember noch sein Profi-Debüt bei den Bayern feiern durfte, ist es zwischenzeitlich still um ihn geworden. Dajaku selbst hat aber einen klaren Plan für die kommende Saison.

Er ist der Letzte der „verbliebenen vier“. Vor wenigen Monaten leerte sich der Bayern-Campus nach Anbruch der Corona-Pandemie. Geblieben sind lediglich vier Spieler: Neuzugang Sarpreet Singh, Woo-yeong Jeong, Flavius Daniliuc von den A-Junioren und Leon Dajaku. „Plötzlich war alles still. Es war nichts mehr los. Da fühlt man sich wie in einem Geisterhaus“, berichtete Dajaku auf der Bayern-Homepage. Während Singh nach Nürnberg verliehen wurde, Jeong nach Freiburg zurückkehren wird und Daniliuc fest nach Nizza wechselte, ist Dajaku der letzte übrig gebliebene – zumindest Stand heute. Zwar herrscht am Bayern Campus nun wieder reger Betrieb, jedoch hat Dajaku aktuell andere Pläne.

Dajaku will Spielpraxis auf höheren Niveau: Es gibt zahlreiche Optionen

Bei den Bayern ist Dajaku ein Mann zwischen den Welten. Zu gut und zu talentiert, um dauerhaft für die Amateure in Liga 3 zu spielen, aber nicht weit genug, um bei den Profis eine größere Rolle einzunehmen. Der Youngstar strebt daher einen Zwischenweg an. Dies würde mit einer Leihe einhergehen, wie es bereits viele seiner jungen Bayern-Kollegen vormachen. An Interessenten mangelt es jedenfalls nicht. Eine nahe liegende Option wäre Zweitligist Jahn Regensburg. Dajaku würde somit in der Umgebung bleiben und höherklassig Spielpraxis sammeln. Der 19-jährige soll allerdings eine Leihe ins Ausland präferieren. Gerüchten zufolge zeigen Clubs aus England und Italien Interesse. Gehandelt werden unter anderem Sheffield United, Swansea City und der FC Turin. Langfristig möchte Dajaku, der bis 2023 Vertrag hat, den Sprung in München schaffen. Ein großes Plus ist Dajakus Vielseitigkeit. Dieser kann auf allen offensiven Positionen auflaufen und soll nun sogar als Außenverteidiger getestet werden. Vielleicht sehen wir ja schon bald einen „neuen“ Alphonso Davies“ bei den Bayern.