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FC Bayern erarbeitet Hygienekonzept: Fans vor Rückkehr in die Allianz Arena?

Allianz Arena
Foto: Alexander Hassenstein/Bongarts/Getty Images

Es ist für alle Stadion-Gänger das große Thema in diesem Sommer. Wann dürfen die Fans zurück ins Stadion und wie viele Plätze können besetzt werden?  Nachdem bereits die Berliner Vereine und Red Bull Leipzig eine Vorreiter-Rolle in Sachen Fan-Rückkehr übernommen hatten, möchte der FC Bayern nun nachziehen.

Das Ende der unschönen Geisterspiel-Ära steht bevor – zumindest teilweise. Während die Hauptstadt-Clubs Hertha BSC und Union ihren Saison-Auftakt aller Voraussicht nach vor 4000 bzw. 5000 Zuschauern absolvieren, darf Leipzig bereits 8500 Fans empfangen. Da ist es wenig überraschend, dass andere Bundesliga-Clubs rasch nachziehen möchten. Schließlich geht es darum Chancengleichheit zu bewahren oder sich sogar einen kleinen Vorteil zu erarbeiten. Ein leichtes Unterfangen ist dies jedoch nicht, da in den Bundesländern verschiedene Regeln und Ansichten herrschen. Schlecht für den FC Bayern, zumal sich Ministerpräsident Söder unlängst gegen eine vorschnelle Rückkehr der Zuschauer stark gemacht hat.

Start mit 5000 Zuschauern?

Aller Anfang ist schwer, aber mit dem fertigen Hygienekonzept haben die Münchner nun zumindest den Grundstein gelegt. „Man muss ja ein Konzept erarbeiten und sagen können, wie viel geht denn maximal. Wir sind glücklich, wenn wir mit 5000 anfangen können, obwohl das Konzept womöglich 24.000 hergibt“, sagte der Münchner Vorstand Jan-Christian Dreesen. Grundlage dieser Berechnungen ist der vorgegebene Mindestabstand von 1,5 Meter, der auch in der gut 70.000 Fans fassenden Allianz Arena gelten soll. Zum Plan gehört auch, dass die Arena in verschiedene Sektoren aufgeteilt wird. Ziel sei es, die Weggeleitung der Zuschauer im Innenraum optimal zu gestalten.

FC Bayern möchte mit der Politik zusammenarbeiten

Wenngleich sich auch Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge für eine rasche Rückkehr der Fans aussprach, wollen die Bayern nichts überstürzen und mit der Politik zusammenarbeiten. „Wir möchten gerne wieder mit Zuschauern spielen, wir fordern aber nichts, sondern wir brauchen die Politik dafür“, versichert Dreesen. Klar ist aber auch, dass Szenarien wie in Berlin oder Leipzig Begehrlichkeiten beim Rest der Liga ausüben und der Druck weiter steigt. Je mehr Clubs die Berechtigung für eine Fan-Rückkehr erhalten, desto größer werden zwangsläufig auch die Chancen für die Bayern.