Bundesliga

Medien: Bayern, BVB & Co. haben einen „Bundesliga-Geheimbund“ gegründet

Hans-Joachim Watzke und Karl-Heinz Rummenigge
Foto: Maja Hitij/Getty Images

Gibt es einen Geheimbund der Topklubs in der Fußball Bundesliga? Aktuellen Medienberichten zufolge treffen sich die Vertreter des FC Bayern, von Borussia Dortmund, Bayer Leverkusen und RB Leipzig regelmäßig, um sich über aktuelle Themen auszutauschen. Mit Gladbach könnte nun ein weiterer Verein zu dem „Bundesliga-Geheimbund“ dazustoßen.

Auf dem Platz liefern sich Bayern und Dortmund regelmäßig „erbitterte Duelle“, hinter den Kulissen scheint man indes deutlich besser und intensiver zusammen zu arbeiten als bisher bekannt ist. Nach Informationen der „BILD Zeitung“ tauschen sich die Topklubs aus dem deutschen Oberhaus regelmäßig aus und diskutieren dabei unter anderem auch die Neuausrichtung des Fußballs in den kommenden Jahren.

Corona-Krise schweißt deutsche Topklubs zusammen

Laut der „BILD Zeitung“ ist der „Bundesliga-Geheimbund“ bestehend aus dem FC Bayern, dem BVB, RB Leipzig und Bayer Leverkusen im Zuge der Corona-Krise entstanden. Die vier CL-Teilnehmer aus der vergangenen Saison sollen sich dabei regelmäßig und im exklusiven Kreis getroffen haben, ein halbes Dutzend Mal seit März dieses Jahres.

Mit FCB-Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge, BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke, Bayer-Sportchef Sportchef Rudi Völler und RB-Geschäftsführer Oliver Mintzlaff ist die Runde prominent besetzt. Thematisch tauschen sich die Vereine dabei zu den unterschiedlichsten Themen aus: Verteilung der TV-Gelder ab 2021, die Rückkehr der Fans in die Stadien mögliche Reformen in der UEFA Champions League. Aber auch die Solidaritätsaktion für die Bundesliga und 2. Liga wurde in diesem Kreis beschlossen.

Spannend wird es zusehen ob die Gruppe in der neuen Saison um Borussia M’Gladbach erweitert wird. Die Fohlen haben sich, anstelle von Bayer, für die CL qualifiziert.

Die vier Klub-Bosse haben die Existenz der Gruppe gegenüber der „BILD Zeitung“ bestätigt, machten jedoch keine Angaben über genaue Inhalte des Bundes.