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Fünf Wechsel als dauerhafte Lösung? FIFA-Präsident Infantino zeigt sich gesprächsbereit

FIFA-Präsident Gianni Infantino
Foto: FABRICE COFFRINI/AFP via Getty Images

Der Fußball-Weltverband FIFA hat sich als erster Verband für die Erhöhung des Auswechselkontingents stark gemacht. Präsident Gianni Infantino sieht darin durchaus eine längerfristige Option, auch über den Sommer 2021 hinaus.

Im Zuge der Corona-Krise hat sich die FIFA, gemeinsam mit der IFAB, auf eine Erhöhung des Auswechselkontingents von drei auf fünf Wechsel pro Spiel verständigt. Auch in der kommenden Saison wird dies weiterhin möglich sein. Jeder nationale Verband bzw. Liga kann dies selbst entscheiden. Die DFL hat vergangene Woche bereits beschlossen, dass man auch in der neuen Bundesliga Saison an den fünf Wechseln festhält.

FIFA-Präsident Gianni Infantino sieht in den fünf Wechsel durchaus eine langfristige Lösung und deutete an, dass man sich kommendes Jahr intensiver mit dieser Frage beschäftigen wird.

„Wir müssen das analysieren“

Infantino äußerte sich am Mittwoch in Rom wie folgt zu dem Thema: „In dieser besonderen Situation war es eine sehr gute Lösung, um Klubs und Spielern zu helfen. Ob es darüber hinaus sinnvoll ist, müssen wir analysieren“.

Bundestrainer Joachim Löw hatte zuletzt kritisiert, dass es keine einheitlichen Reglungen diesbezüglich gibt. Die UEFA erlaubt in der Nations League weiterhin nur drei Wechsel. Kurioserweise waren in der CL und EL zuletzt fünf Auswechslungen möglich.