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Lucien Favre adelt die Bayern: „Sie sind die beste Mannschaft Europas“

Hansi Flick und Hansi Flick
Foto: imago images

Nach kurzer Schwäche-Periode sind die Münchner auf den Thron Europas zurück gekehrt. Nun gibt es auch Lob von Bundesliga-Dauerrivale Borussia Dortmund. Lucien Favre sieht die Bayern aktuell als bestes Team Europas. 

In den letzten Jahren gab es für Lucien Favre und sein Team kein vorbei kommen am FC Bayern. Selbst wenn es in den vergangenen Spielzeiten etwas knapper wurde, erwies sich der Rekordmeister in den entscheidenden Duellen als stärker und reifer. Oftmals zeigte sich der BVB auch zu ängstlich, was vor allem dem „Defensiv-Freund“ Favre vorgeworfen wurden. Dementsprechend vorsichtig geht der Schweizer auch vor, wenn er nach den Zielen für die kommende Saison gefragt wird. „Meister wird, wer es nach 34 Spieltagen verdient hat. Wir wollen  hart arbeiten. Wenn wir Spiel für Spiel unser Bestes geben, werden wir am Ende dort landen, wo wir es verdient haben“, verkündete Favre gegenüber dem Kicker. Eine Aussage, die gewissermaßen nichts-sagend ist und eine Kampfansage vermissen lässt. Zum Ärger vieler Fans, die sich das klar formulierte Ziel, Meister werden zu wollen, wünschen.

„Sorry, über den FC Bayern müssen wir nicht reden“

Favre selbst wehrt sich gegen übertriebene Erwartungshaltung vonseiten der Medien und sucht die Rolle als Underdog. „Sorry, über den FC Bayern müssen wir nicht reden. Bayern ist die beste Mannschaft Europas – mit dem Sieg im Endspiel gegen PSG hat das auch der Letzte gesehen“, so der BVB-Coach. „Bei der Analyse vieler Journalisten spielt das Potenzial des Kaders keine Rolle, Das ist bedauernswert, denn die Ergebnisse stehen immer in einem Kontext“, fuhr er fort. Zwar ist die Qualität des Bayern-Kaders wohl unumstritten noch einmal höher als die der Borussen, so wären die Chancen der Dortmunder in der kommenden Saison durchaus vorhanden. Durch die Teilnahme am Champions-League-Finale hatten die Münchner eine deutlich kürzere und schwierigere Vorbereitung. Ein Vorteil, aus dem die schwarz-gelben Profit schlagen könnten. Mit dem Verbleib von Jadon Sancho hat man zudem seinen stärksten Trumpf noch in der Hand.