Bundesliga

Köln, Leverkusen, BVB & Co. – So planen die Bundesliga-Klubs die Fan-Rückkehr

Bundesliga Fans
Foto: Lars Baron/Getty Images

Der Jubel über die bevorstehende Fan-Rückkehr in der Fußball Bundesliga ist groß. Die Klubs arbeiten mit Hochdruck daran, dass die Fans zum Bundesliga-Start am kommenden Wochenende wieder in die Stadien können. Einige Klubs haben bereits bekannt gegeben mit wie vielen Zuschauern sie planen. Die Bayern hingegen müssen noch bangen.

Während es in den vergangenen Wochen eher düster aussah in Sachen Fan-Rückkehr, hat die Politik rechtzeitig zum Bundesliga-Start ihr grünes Licht für ein „Comeback der Zuschauer“ in die Stadien erteilt. Bis Ende Oktober können die Bundesliga-Klubs maximal 20 Prozent ihrer Arenen auslausten.

Während die Fans Jubeln und sich auf den Stadionbesuch freuen, arbeiten die Klubs im Hintergrund mit Hochdruck daran die Fan-Rückkehr zu organisieren.

BVB geht es behutsam an, Bayern bangt weiterhin

Der 1. FC Köln hat bekannt gegeben, dass man mit für das erste Bundesliga-Spiel am Samstag gegen die TSG Hoffenheim mit 9.200 Fans plant. Damit gehen die Rheinländer fast an ihr Maximum von 10.000 Zuschauern ran. 6.500 Dauerkarten-Besitzer, die im Vorjahr auf eine Rückerstattung verzichtet haben, erhalten garantierte Tickets, die weiteren Eintrittskarten sollen verlost werden.

Auch Bayer Leverkusen möchte auf Anhieb seine volle Corona-Kapazität ausnutzen und rechnet mit 6.000 Fans für sein erstes Heimspiel am 26. September gegen RB Leipzig.

In Dortmund hingegen geht man es aller Voraussicht nach deutlicher behutsamer vor. Laut den „Ruhr Nachrichten“ plant der BVB zum Liga-Auftakt gegen Gladbach „nur“ mit 10.000 Zuschauern. Möglich wären mehr als 16.000 Fans. Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke betonte aber, dass man vor einer enormen organisatorischen Herausforderung stehen würde und der Klub derzeit „rund um die Uhr“ arbeitet, um die Fan-Rückkehr hinzubekommen.

Während in Köln, Leverkusen und Dortmund bereits konkrete Pläne gemacht werden, droht dem FC Bayern zum Bundesliga-Start ein Geisterspiel gegen den FC Schalke 04. Grund dafür: In München betrug am Dienstag der Inzidenz-Wert 40,09, damit können die Bayern die Vorgaben der Politik für den Testbetrieb nicht erfüllen. Die von den Ländern festgelegte Inzidenz über sieben Tage pro 100.000 Einwohner liegt bei 35. Es ist fraglich, ob der Wert sinkt bzw. ob die Bayern aufgrund der Kurzfristigkeit eine Rückkehr der Zuschauer in die Allianz Arena bis Freitag gestemmt bekommen.