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Salihamidzic über den Alaba-Vertragspoker: „Er hat unser attraktives Angebot wiederholt abgelehnt“

Hasan Salihamidzic
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Nach den provokanten Aussagen von Uli Hoeneß im Alaba-Vertragspoker und den Reaktionen von dessen Beratern, hat sich nun auch Bayern-Sportvorstand Hasan Salihamidzic über die aktuelle Lage geäußert. Der 43-jährige betonte dabei, dass die Münchner nicht gewillt sind die finanziellen Forderungen des 28-jährigen Österreichers zu erfüllen.

Der FC Bayern befindet sich allen Anschein nach im Vertragspoker mit David Alaba in einer Sackgasse. Während in den vergangenen Tagen eine öffentliche Schlammschlacht zwischen Uli Hoeneß und dem Alaba-Umfeld ausgetragen wurde, hat Sportvorstand Hasan Salihamidzic nun nochmals die Position der Münchner deutlich gemacht.

„Verrücktheiten werden wir nicht machen“

Gegenüber dem „kicker“ betonte der Bosnier, dass man nicht bereit sei die Forderungen von Alaba und dessen Berater Pini Zahavi zu erfüllen: „Zahavi denkt in anderen Dimensionen, das kann er, aber da werden wir ihm nicht folgen. Verrücktheiten, wie er das vielleicht aus anderen Klubs kennt, werden wir nicht machen. Und schon gar nicht in einer Zeit, in der Umsätze und Gewinne einbrechen, im Fußball wie überall im Wirtschaftsleben“.

Salihamidzic nannte dabei keine konkrete Zahlen, verwies jedoch, genau wie Hoeneß, auf die beiden FCB-Top-Verdiener und Leistungsträger Manuel Neuer und Robert Lewandowski, die Gerüchten zufolge 18 Mio. Euro pro Jahr verdienen: „Beim FC Bayern gibt es eine sportliche und finanzielle Obergrenze: Robert Lewandowski und Manuel Neuer. Ich denke nicht, dass David selbst glaubt, er stünde über diesen zwei Kollegen“. Damit hat er indirekt bestätigt, dass Alaba mehr als Neuer und Lewandowski fordert. Der „kicker“ hatte zuletzt von 25 Mio. Euro pro Jahr berichtet.

Anders als Alaba-Berater Pini Zahavi, der die Bayern jüngst in die Pflicht nahm, sieht Salihamidzic den Österreicher am Zug: „Jeder möchte, dass David bleibt. Fakt ist, er hat unser attraktives Angebot wiederholt abgelehnt“. Aufgeben möchte die Bayern jedoch nicht so der Sportvorstand: „Trotzdem versuchen wir noch, ihn zu überzeugen“.