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Nübel über seine Rolle beim FC Bayern: „Will der bestmöglichste Herausforder sein“

Alexander Nübel
Foto: Alexander Hassenstein/Bongarts/Getty Images

Der Wechsel von Alexander Nübel vom FC Schalke 04 zum FC Bayern hat Anfang des Jahres für viel Aufsehen an der Säbener Straße gesorgt. Seitdem der 23-jährige beim deutschen Rekordmeister unter Vertrag steht, ist es relativ ruhig geworden um Nübel. Der Torhüter selbst hat sich nun über seine Rolle für die neue Saison geäußert.

Seit knapp zwei Monaten ist Alexander Nübel nun beim FC Bayern, vor dem morgigen Bundesliga-Start gegen seine ehemaligen Kollegen äußerte sich der 23-jährige erstmals über seine Ziele und Rolle beim deutschen Rekordmeister.

Nübel möchte langfristig die Nachfolge von Manuel Neuer antreten: „Als ich zu Schalke kam, war die Situation ähnlich. Ralf Fährmann war an der Nationalmannschaft dran. Dann durfte ich seinen Posten übernehmen. Das versuche ich hier auch. Ich brauche Zeit, es war einer der größtmöglichen Schritte“.

Zunächst hat er aber kein Problem mit der Rolle als „Lehrling“: „Ich kann von Manuel Neuer wahnsinnig viel lernen. Er war über viele Jahre Welttorhüter, das versuche ich aufzusaugen“.

„Ich kann von Manuel Neuer wahnsinnig viel lernen“

Während in den Medien zuletzt viel über einen Zweikampf zwischen Neuer und Nübel spekuliert wurde, möchte dieser davon nichts wissen. Er selbst möchte von dem Weltfußballer lernen: „Ich weiß, was ich kann. Deswegen hat mich Bayern auch geholt. Ich habe noch einiges zu lernen, aber ich will der beste Herausforderer sein“.

Mit Blick auf die kommende Saison hat er keine konkreten Ziele in Sachen Spieleinsätze: „Spielpraxis ist natürlich auch wichtig. Ich bin hier und schaue mir alles an. Ich will bestmöglich trainieren, um meinen Standard wieder zu erreichen. Ich habe mir keine Anzahl an Spielen als Ziel gesetzt“.

Ob er gegen Schalke auf der Bank sitzen wird ist laut Nübel noch offen: „Mit dem Trainer habe ich noch nicht gesprochen, das wird heute oder morgen passieren, ob ich morgen auf der Bank sitze oder nicht“.