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Thiago-Millionen als „Corona-Soforthilfe“ für die Bayern? Rummenigge hält sich bedeckt

Karl-Heinz Rummenigge
Foto: Thomas Lohnes/Getty Images

Der FC Bayern hat sich mit dem FC Liverpool auf einen Transfer von Mittelfeld-Star Thiago geeinigt. Für den Spanier sollen knapp 30 Millionen Euro an den Rekordmeister fließen. In Sachen Neuverpflichtungen hält sich Karl-Heinz Rummenigge jedoch weiterhin bedeckt.

Seit Wochen fordert Bayern-Trainer Hansi Flick Verstärkungen für das Team und bekam dafür zuletzt Zuspruch aus Kreisen der Mannschaft. Grund dafür ist der enge Terminplan, der nach der verkürzten Vorbereitungszeit für den dünnen Kader kaum durchzustehen ist. Die Bayern-Bosse kamen dem Wunsch bislang nicht nach und äußerten sich mit Zitaten, wie „In Corona-Zeiten gibt es kein wünsch dir was“ eher schnippisch. Nach den Thiago-Millionen sollte aber doch nun ausreichend Geld für Neuverpflichtungen vorhanden sein? So einfach ist die Lage laut Rummenigge nicht.

„Wir werden das Geld nutzen um die finanzielle Herausforderung zu kontrollieren“

„Was mit dem Geld passiert ist relativ einfach erklärt. Ganz Fußball Europa leidet unter den Auswirkungen und Nachwirkungen von Corona und auch der FC Bayern ist davon betroffen“, erklärte der Bayern-Boss in Bild Live. „Wir werden das Geld nutzen um die finanzielle Herausforderung, die wir dieses Jahr in München haben zu kontrollieren und zu beherrschen“, fügt er hinzu. In Sachen Neuzugängen hält sich Rummenigge also weiterhin bedeckt. Hat Corona das berühmt berüchtigte Festgeldkonto also dermaßen dezimiert? Vermutlich sind die Aussagen des 64-Jährigen auch ein Stück weit taktischer Natur. So ist es wahrscheinlich, dass bis zum 5. Oktober noch ein Rechtsverteidiger und ein Offensiv-Spieler an die Isar wechselt. Mit Ajax-Talent Sergino Dest soll bereits eine Einigung erzielt worden sein.