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Kahn über den Alaba-Vertragspoker: „Verlängerung ja, aber nicht um jeden Preis“

David Alaba
Foto: imago images

Nach Uli Hoeneß, Hasan Salihamidzic und Karl-Heinz Rummenigge hat sich nun auch Oliver Kahn zum aktuellen Vertragspoker rund um David Alaba geäußert und dabei deutlich gemacht, dass die Münchner nach wie vor offen für eine Lösung sind, jedoch nicht um jeden Preis.

Obwohl Alaba beim gestrigen 8:0-Auftakterfolg gegen Schalke 04 nicht auf dem Platz stand, war der 28-jährige Österreicher ein wichtiges Gesprächsthema in der Münchner Allianz Arena. Bayern-Vorstand Oliver Kahn hat sich zum aktuellen Stand in Sachen Vertragsverlängerung geäußert und dabei nochmals den Standpunkt des deutschen Rekordmeisters klargestellt.

„Wir leben nicht mehr in der Fußballwelt vor Corona“

Anders als sein Vorstandskollege Hasan Salihamidzic oder Ehrenpräsident Uli Hoeneß hat Kahn auf provokante Aussagen in Richtung Alaba verzichtet. Der 50-jährige war vielmehr darum bemüht mehr Sachlichkeit in die aktuelle Diskussion reinzubekommen und führte auf, warum es den Bayern so schwer fällt eine Einigung mit ihrem Abwehrchef zu finden: „Wir leben nicht mehr in der Fußballwelt vor Corona. Man muss auch die wirtschaftliche Seite bedenken“.

Auch wenn die Bayern und Alaba allen Anschein nach in Sachen Gehaltsvorstellungen nach wie vor weit auseinanderliegen, bleibt Kahn zuversichtlich: „Wir sind gut beraten, Ruhe zu bewahren. Wir sind weiter mit ihm im Austausch. Er weiß, wie sehr wir ihn als Mensch und Spieler schätzen“.