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Alaba lehnt Bayerns Maximalgebot ab: Vertragsverhandlungen drohen zu scheitern

David Alaba
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Der Poker um David Alaba zieht sich weiterhin. Nach dem Zoff mit Alaba-Berater Zahavi sind die Fronten der beiden Parteien weiterhin verhärtet. Aktuellen Medienberichten zufolge drohen die Vertragsgespräche komplett zu scheitern.

Bereits die Vertragsverlängerung von Manuel Neuer ging keineswegs geräuschlos über die Bühne. Zahlreiche Fans wunderten sich über die hohen Forderungen des Bayern-Kapitäns und die Dauer des Pokers. Verglichen mit dem Dauer-Thema David Alaba kann man allerdings gar von einer schnellen Einigung sprechen. Diese schien sich zuletzt auch der Österreicher anzustreben: „Ich wünsche mir sehr, dass wir zeitnah eine Lösung finden, damit der Klub, die Verantwortlichen, meine Mitspieler aber auch die Fans wissen, woran sie sind“, so der 28-Jährige. Eine zeitnahe Lösung scheint jedoch aktuell ein schwieriges Unterfangen zu werden.

Gefahr eines Scheiterns durchaus vorhanden

Laut „Sky“ sollen David Alaba und seine Vertreter bereits zwei Angebote abgelehnt haben und auf eine dritte Offerte warten. Problem bei der Sache: Der vom Vorstand genehmigte Höchstbetrag soll bereits beim letzten Gebot erreicht worden sein. Es ist also wahrscheinlich, dass der Abwehr-Chef lange auf eine weitere Erhöhung warten kann. Das Risiko eines Scheiterns der Verhandlungen ist laut „Sky“ damit definitiv vorhanden.

Auch der „kicker“ berichtete zuletzt von einem „finalen Angebot“ im Vertrags-Poker. Wie weit die Forderungen der Alaba-Seite vom Bayern-Angebot abweichen ist unbekannt. Berater Zahavi bestritt jedenfalls vehement, dass der Verteidiger höhere Summen als Robert Lewandowski fordere. Wie es nun weiter geht ist unklar. Zuletzt erklärten sowohl die Bayern-Verantwortlichen als auch David Alaba, weiterhin zusammenarbeiten zu wollen. Nur zu welchen Bedingungen dies geschehen soll scheint offenbar ein kaum lösbares Problem darzustellen.