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Rummenigge macht Alaba-Verlängerung zur Chefsache: Bayern bessert sein Angebot nach!

David Alaba
Foto: imago images

Der Vertragspoker rund um David Alaba geht in die heiße Phase. Nachdem die Bayern und die Alaba-Berater sich zuletzt einen öffentlichen Schlagabtausch geliefert haben, wird „im Hintergrund“ wieder verhandelt. Aktuellen Medienberichten zufolge hat Klubchef Karl-Heinz Rummenigge mittlerweile die Initiative in den Vertragsgesprächen übernommen.

Es ist schon kurios, sowohl David Alaba als auch die Bayern haben zuletzt öffentlich betont, dass man in Zukunft gerne weiter zusammenarbeiten würde. Dennoch schaffen es die beiden Seiten nicht eine Einigung zu finden und das bereits seit Monaten. Gerüchten zufolge liegt dies ausschließlich an den finanziellen Rahmenbedingungen, vor allem am neuen Gehalt des Österreichers.

Das Problem: Alaba fordert mehr als die Bayern ihm anbieten und die Verantwortlichen an der Isar sind nicht bereit in finanzieller Hinsicht nochmals nachzulegen. Dennoch haben die Münchner ihr Angebot nun nachgebessert.

Rummenigge und Zahavi stehen im ständigen Austausch

Wie die „Sport BILD“ berichtet, hat Bayern-Vorstandsboss die Alaba-Verlängerung zur Chefsache gemacht. Nachdem der 64-jährige zuletzt stark bemüht war die Wogen zu glätten zwischen den beiden Parteien, verhandelt er nun anscheinend direkt mit Alaba-Berater Pini Zahavi. Laut der „Sport BILD“ stehen die beiden im „ständigen Austausch“. Das Ziel ist klar: Bis zum Ende der Transferperiode Anfang Oktober soll eine Lösung her. Je schneller umso besser.

Zudem will das Blatt erfahren haben, dass die Bayern sich in Sachen Gehalt (11 Mio. Euro fix und 6 Mio. Euro Boni) weiterhin hart zeigen. Jedoch ist man bereit die Vertragsdauer zu erhöhen. Demnach sind die Münchner durchaus gewillt Alaba einen 5-Jahresvertrag anzubieten, anstelle eines 4-Jahresvertrags. Dies würde einem Rentenvertrag gleichkommen, denn nach Auslaufen des Arbeitspapiers an der Isar wäre der Defensiv-Allrounder 33 Jahre. Der Vorteil: In Summe würde man damit die finanziellen Wünsche/Forderungen von Alaba erfüllen.

Die Erhöhung der Laufzeit ist für die Bayern, vor allem finanziellen betrachtet, durchaus ein Risiko. Es ist offen, ob Alaba mit Mitte 30 nach wie vor die gleichen Leistungen wie aktuell abrufen kann. Im Worst Case hätten die Bayern einen hochbezahlten Spieler der auf der Bank sitzt oder verletzt ausfällt.