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Bericht: Dem FC Bayern drohen bis zu 150 Mio. Euro Verlust durch die Corona-Krise

Thomas Müller
Foto: Sebastian Widmann/Bongarts/Getty Images

Während es in den vergangenen Monaten sportlich nicht hätte besser laufen können für den FC Bayern, droht den Münchner finanziell betrachtet ein Horrorjahr. Aktuellen Medienberichten zufolge droht dem FC Bayern ein Verlust in Höhe von 150 Mio. Euro, ausgelöst durch die Coronavirus-Pandemie.

Der FC Bayern ist schon seit Jahrzehnten das Maß aller Dinge im deutschen Fußball wenn es um wirtschaftlichen Erfolg geht. Aber auch die Münchner werden von der Corona-Krise hart getroffen und rechnen mit großen finanziellen Einbußen in diesem Jahr.

Drohende Verluste nehmen Einfluss auf sportliche Entscheidungen

Nach Informationen von „The Athletic“ haben sich die Bayern intensiv mit der Frage beschäftigt wie sich die anhaltende Corona-Krise auf das wirtschaftliche Ergebnis in 2020 auswirken wird. Demnach rechnen die Münchner mit einem Einnahmenrückgang zwischen 100 bis 150 Mio. Euro für dieses Jahr. Die genaue Höhe hängt davon ab wie sich die Fan-Rückkehr in die Stadien entwickelt und wie die Sponsoren auf die aktuelle Lage reagieren.

Die Bayern versuchen jetzt schon den Verlusten im dreistelligen Millionenbereich entgegenzuwirken. Auf dem Transfermarkt hält man sich bisher dezent zurück, mit Ausnahme von der Verpflichtung von Leroy Sane. Auch bei den Vertragsgesprächen mit Manuel Neuer, Thomas Müller und aktuell David Alaba spielt dies eine tragende Rolle. Karl-Heinz Rummenigge & Co. sind nicht bereit üppige Gehälter zu verteilen, ohne zu wissen wie sich die Einnahmen in den kommenden Jahren entwickeln. Vor allem David Alaba spürt derzeit wie stark die Bayern auf die Bremse drücken und wie ernst man das eigene Corona-Sparprogramm nimmt.

Nicht nur die Bayern müssen mit den Corona-Verlusten leben, auch andere Vereine sind davon betroffen. Borussia Dortmund hat im Geschäftsjahr 2019/20 einen Corona-bedingten Verlust in Höhe von 45 Mio. Euro erwirtschaftet.