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Ulreich bekräftigt Wechselabsichten: „Mein Wunsch ist es, als Nummer 1 voll zu spielen“

Sven Ulreich
Foto: Bernadett Szabo - Pool/Getty Images

Sven Ulreich möchte den FC Bayern in der laufenden Transferperiode verlassen, daraus macht der 32-jährige Torhüter kein Geheimnis. Das Problem: Bis dato liegen dem Backup von Manuel Neuer keine konkreten Angebote vor.

Die T-Frage hat in den vergangenen Tagen (mal wieder) für viel Aufsehen beim FC Bayern gesorgt. Im Vordergrund stand diesmal jedoch nicht Manuel Neuer, sondern vielmehr seine Ersatzmänner – Sven Ulreich und Alexander Nübel. Letzterer hatte nach dem Tribünen-Platz gegen Hoffenheim Bayern-intern Alarm geschlagen und die Vertrauensfrage gestellt. Der 23-jährige sieht sich nicht als Nr. 3 hinter Neuer und Ulreich und würde in solch einem Fall ein Leihgeschäft forcieren. Gerüchten zufolge mangelt es nicht an Abnehmern im In- und Ausland.

Durch seine Berufung in den Supercup-Kader hat Hansi Flick ein Zeichen für die restliche Saison gesetzt. Dafür steht Sven Ulreich nun vor einem Abschied an der Isar.

Ulreich möchte wieder als Nr. 1 spielen

Alexander Nübel und Sven Ulreich
Foto: imago images

Seit knapp fünf Jahren ist Ulreich mittlerweile der Backup von Manuel Neuer und war stets zur Stelle als er gebraucht wurde. So auch in der Saison 2017/18 als Neuer monatelang mit einem Mittelfußbruch ausfiel. Durch die Verpflichtung von Nübel ist Ulreich jedoch auf den dritten Platz in der Torhüter-Hierarchie bei den Bayern gerückt. Eine Rolle mit der sich nicht zufriedengeben will.

Gegenüber dem „kicker“ äußerte er sich wie folgt dazu: „Mein Wunsch ist es, als Nummer 1 voll zu spielen“. Das Problem: Laut Ulreich „gibt der Transfermarkt bislang nicht so viel her“. Heißt: Sollte der 32-jährige in den verbliebenen knapp vier Tagen ein Angebot erhalten, wird er dieses aller Voraussicht nach annehmen.

Ulreich wurde diese Woche mit dem Hamburger SV in Verbindung gebracht. Die Hanseaten standen sogar bereits in Kontakt mit dem Management des Torhüters, mussten aufgrund der finanziellen Rahmenbedingungen (Ablöse und Gehalt) jedoch dankend ablehnen. Im worst case droht ihm eine Saison auf der Tribüne und ein ablösefreier Wechsel im Sommer 2021.