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FIFA-Bericht deckt auf: Ablösesummen sind um 30 Prozent gesunken

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Foto: OZAN KOSE/AFP via Getty Images

Die Corona-Krise hat den Fußball nach wie vor fest im Griff. Vor allem finanziell leiden die Klubs weltweit unten den Folgen der Pandemie. Wie die FIFA am Freitag bekannt gab, sind die Ablösesummen um 30 Prozent gesunken.

Auch wenn der ganz große Einbruch des Transfermarkts ausgeblieben ist, hat sich die anhaltende Corona-Krise in allen Ligen weltweit deutlich bemerkbar gemacht. Der Fußball-Weltverband FIFA hat hierzu am Freitag entsprechende Zahlen veröffentlicht.

So sehr beeinflusst die Corona-Krise den weltweiten Transfermarkt

Laut dem „International Transfer Market Snapshot“ der FIFA, verringerten sich die Transfersummen der gegangenen Wechselphase signifikant. Während im Sommer-Transferfenster 2019 weltweit noch 5,8 Mrd. Dollar für Spielerwechsel ausgegeben, waren es in diesem Jahr nur noch 3,92 Mrd. Dollar – ein Rückgang um rund 30 Prozent.

Aber nicht nur Ablösesummen sind deutlich zurückgegangen, auch die Anzahl der Transfers ging um 18 Prozent zurück, bei Wechseln mit Ablösesummen sogar um ein Viertel. Interessant ist zudem: rd. 53 Prozent aller getätigten Transfers waren Leihgeschäfte.

Auch die Tatsache, dass das Transferfenster in diesem Sommer aufgrund der Auswirkungen der Pandemie bis zum 5. Oktober verlängert wurde, änderte nichts an den entsprechenden sinkenden Zahlen.