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Verhärtete Fronten: Alaba-Vertragspoker wird zur Nervenprobe

David Alaba
Foto: imago images

Der Vertragspoker um David Alaba hat in den vergangenen Monaten für viel Schlagzeilen und Unruhe an der Säbener Straße gesorgt. Konkrete Ergebnisse oder gar eine Einigung gibt es bis dato jedoch nicht. Im Gegenteil: Medienberichten ruhen die Gespräche derzeit zwischen den beiden Parteien. Demnach befinden sich beide in Lauerstellung.

Schon seit mehr als sieben Monaten halten die Vertragsverhandlungen zwischen David Alaba und dem FC Bayern nun an und ein Ende ist nach wie vor nicht in Sicht. Das selbst gesteckte Ziel eine Entscheidung bis zum Ende der Wechselperiode zu erzielen haben beiden Seiten verfehlt. Nach Informationen von „SPORT1“ pausieren die Vertragsgespräche derzeit, was vor allem daran liegt, dass man sich nicht (Neues) zu sagen hat.

Wer knickt zuerst ein?

Laut „SPORT1“ sind die Fronten zwischen Alaba und dem FC Bayern in Sachen Vertragsverhandlungen „verhärtet“. Während die Bayern auf ihrem letzten und aktuelle Angebot beharren (5 Jahre, 11 Mio. Euro fix und 6 Mio. Euro variabel), fehlt es der Alaba-Seite an der nötigen Wertschätzung, welche sich zwangsläufig auch im finanziellen widerspiegelt.

Beide Seiten haben nach wie vor den (festen) Willen die Zusammenarbeit über die laufende Saison hinaus zu verlängern, dennoch kommt man nicht auf einen gemeinsamen Nenner. Wie „SPORT1“ berichtet, spekuliert das Alaba-Umfeld, dass die Bayern doch noch einknicken und ihr Angebot nachbessern.

Das Problem: Es gibt derzeit keinerlei Anzeichen wann und wie Gespräche fortgesetzt werden. Ein weiteres Problem: In weniger als drei Monaten kann Alaba mit anderen Vereinen verhandeln und bereits einen neuen Vertrag unterzeichnen. Die Liste an Interessenten war vergangenen Sommer lang und wird durch die wegfallende Ablöse noch länger. Das Interesse von Real Madrid, dem FC Barcelona, dem FC Chelsea und Manchester City ist hinreichend bekannt. Alaba kann sich faktisch seinen zukünftigen selbst aussuchen und dies sorgt aller Voraussicht nach, dass der Österreicher durchaus bereit ist den Vertragspoker noch eine ganze Weile fortzusetzen.