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Ist der DFB knapp bei Kasse? Rummenigge deutet Finanzloch in Höhe von 15 Mio. Euro an

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Der Deutsche Fußball-Bund ist nicht nur der größte Sportverband der Welt, der DFB galt lange Zeit auch als der finanziell stärkste Verband. Aber auch der DFB hat mit den Auswirkungen der Corona-Krise zu kämpfen, vor allem finanziell. Bayern-Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge deutete nun an, dass der DFB wohl finanzielle Probleme hat.

Drei Länderspiele in sechs Tagen. Viele Fans und Experten haben kein Verständnis dafür, dass der XXL-Spielplan in der neuen Saison durch zusätzliche Länderspiele „künstlich“ aufgebläht wird. Vor allem das Testspiel am vergangenen Mittwoch gegen die Türkei sorgte für Unverständnis bei den Fans. Laut FCB-Klubchef Karl-Heinz Rummenigge hatte die Partie nur einen Zweck: Geld in die klammen DFB-Kassen zu spülen.

„Der arme Jogi Löw“

Im Gespräch mit der „BILD am Sonntag“ deutete Rummenigge an, dass der Deutsche Fußball-Bund (massive) finanzielle Probleme hat: „Der arme Jogi Löw, der jetzt von allen Seiten kritisiert wird, musste ein Freundschaftsspiel gegen die Türkei bestreiten, damit Geld in die Kassen kommt, angeblich fehlen 15 Millionen Euro“.

Laut dem 65-jährigen wurde auch die Nations League rein aus wirtschaftlichen Gründen ins Leben gerufen: „Die Nations League ist doch nicht eingeführt worden, weil das so ein toller Wettbewerb ist, sondern weil festgestellt wurde: Freundschaftsspiele interessieren keinen mehr – nicht die Fans, nicht die Sponsoren. Und vom TV gibt es auch weniger Einnahmen“.

Beim DFB macht man kein Geheimnis daraus, dass die Corona-Krise zu massiven finanziellen Einbußen geführt hat. Schatzmeister Stephan Osnabrügge äußerte sich Ende Mai wie folgt dazu: „Der DFB befindet sich in der tiefsten wirtschaftlichen Krise seiner Existenz. Im schlechtesten Fall rechnen wir mit einem Minus von 77 Millionen Euro bis zum Ende des Jahres 2020. Das würde die Rücklagen um 13,9 Millionen Euro überschreiten“.