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DFL definiert sieben Themenfelder für die „Zukunft des Profifußball“

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Foto: Simon Hofmann/Bongarts/Getty Images

Die Deutsche Fußball-Liga DFL hatte im September die „Taskforce Zukunft Profifußball“ ins Leben gerufen. Wie die DFL am Dienstag bekannt gab, nimmt der Arbeitskreis nun seine Arbeit auf und wird sich in den kommenden Monaten mit sieben Themenfelder für die „Zukunft des Profifußball“ beschäftigen.

Die anhaltende Corona-Krise stellt den deutschen Fußball schon seit Monaten vor massive Herausforderungen. Auch wenn die Deutsche Fußball-Liga die Krise bis dato gut gemanagt hat, gibt es dennoch eine Vielzahl an offenen Fragen die es mit Blick auf den langfristigen Bestand des Profifußballs zu klären gilt.

Im September hat das DFL-Präsidium insgesamt 36 Expertinnen und Experten aus Sport, Gesellschaft, Politik und Wirtschaft benannt um sich mit diesen Fragen zu beschäftigen. Die „Taskforce Zukunft Profifußball“ nimmt ab sofort ihre Arbeit auf.

„Einen so breit gefächerten Dialog hat es noch nie gegeben“

Wie die DFL am Mittwoch bekannt gab, werden sich die Teilnehmer in drei Arbeitsgruppen aufteilen und insgesamt sieben Themenfelder „ergebnisoffen“ diskutieren:

  1. Berücksichtigung von Fan-Interessen
  2. Ethik-Richtlinie/Wertekatalog/„Code of Conduct“
  3. Förderung von Frauenfußball
  4. Gesellschaftliche Verankerung
  5. Wettbewerbsbalance im Profifußball
  6. Wirtschaftliche Stabilität im Profifußball
  7. Zahlungsströme im Profifußball

DFL-Geschäftsführer Christian Seifert äußerte sich wie folgt dazu: „Einen so breit gefächerten Dialog über Grundsatzthemen des deutschen Profifußballs hat es noch nie gegeben. Die Arbeitsgruppen werden sich mit Fragestellungen zu einigen äußerst relevanten Aspekten an der Schnittstelle von Sport, Wirtschaft und Gesellschaft beschäftigen“.

Laut der DFL werden sich die 36 Klubs der Bundesliga und 2. Bundesliga als zuständige Gremien mit den Erkenntnissen der Arbeitsgruppen befassen, sobald erste Ergebnisse vorliegen.