DFB-Pokal

Düren vor dem Pokalspiel gegen die Bayern: „Besser abschneiden als Schalke oder Barcelona“

Dirk Ruhrig
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Der FC Bayern empfängt am kommenden Donnerstag, im Pokal-Nachholspiel, den Oberligisten 1. FC Düren in der heimischen Allianz Arena. Für den Fünftligisten ist das Duell gegen den Bayern das größte Spiel in der Vereinsgeschichte. Auch wenn Düren als krasser Außenseiter in das Spiel geht, hat man den dennoch einen sportlichen Anspruch.

„Das ist einfach ein Sechser im Lotto“, mit diesen Worten kommentierte Dürens Präsident Wolfgang Spelthahn die Auslosung im DFB-Pokal, als sein Verein den FC Bayern zugelost bekommen hat Ende Juli.

Rein sportlich wird für die Rheinländer kaum etwas zu holen sein am kommenden Donnerstag in der Allianz Arena, finanziell hingegen ist es ein Traumlos für Düren. Dennoch hat der Oberligist auch einen gewissen sportlich Anspruch.

„Wir fahren nicht zum Sightseeing nach München“

Die Marschroute für Düren ist klar, der Fünftligist möchte sich so teuer es geht in München verkaufen wie Spelthahn diese Woche betonte: „Wir fahren nicht zum Sightseeing nach München und ich denke, dass unsere Spieler mit breiter Brust aus diesem Mannschaftsbus aussteigen werden. Wir wollen besser abschneiden als Schalke oder Barcelona“.

Für Mittelfeldspieler Adis Omerbasic ist das Spiel gegen die Bayern „ein einmaliges Erlebnis“, dennoch geht man voller Selbstvertrauen in das Spiel: „Es ist geil, gegen eine der besten Mannschaften der Welt zu spielen. Das sind auch nur Menschen und keine Roboter. Die werden uns mit Sicherheit nicht abschlachten, denn wir sind keine Gurkentruppe“.

Es wird spannend zu sehen ob Düren es tatsächlich schafft besser als Schalke und Barcelona abzuschneiden.