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Sogar der Fotograf war schon Vorort: So knapp scheiterten die Bayern bei Thiago wirklich

Thiago
Foto: Michael Regan/Getty Images

Seit dem Abgang von Michael Ballack im Jahr 2006 waren es die Bayern-Bosse gewohnt, dass nur die Spieler den FC Bayern verlassen, die diesen auch verlassen sollten. Erst in diesem Sommer hatten die Bayern mit dem Abgang von Thiago erstmals wieder das Nachsehen. Dieser hatte sich überraschend gegen eine Vertragsverlängerung entschieden und schloss sich dem FC Liverpool an. Nun berichtet die englische Zeitung „The Guardian“ wie knapp die bereits geplante Verlängerung wirklich bevorstand.

Monate lang schien es so, also ob Thiago Alcantara bei den Bayern vollauf glücklich ist und eine Vertragsverlängerung nur eine Frage der Zeit sei. Der Spanier und die Münchner hatten sich bereits auf einen 4-Jahresvertrag verständigt und nur noch die Unterschrift unter dem neuen Arbeitspapier stand aus. Diese erfolgte jedoch noch.

Laut Fabrizio Romano vom englischen „The Guardian“ hatten die Bayern bereits einen Fotografen zum vereinbarten Unterschriftstermin bestellt, am Ende kam alles anders. In dem Gespräch soll Thiago die Bosse von seinem Meinungsumschwung informiert haben: „Ich möchte darüber nachdenken und muss mit meiner Familie darüber sprechen. Ich werde Sie morgen auf den neuesten Stand bringen,“ soll der 29-Jährige gesagt haben.

Wechselentschluss nach Videotelefonaten mit Klopp

Nur einem Tag später soll Thiago dem Bericht zufolge mit Tränen in den Augen um seinen Abschied gebeten haben. Doch woher kam der plötzliche Wechselwunsch des Ex-Münchners? Laut der englischen Zeitung sollen es vor allem Videotelefonate von Liverpool-Coach Jürgen Klopp gewesen sein, die Thiago mehr überzeugten, als Anfragen aus Barcelona oder ein Verbleib beim FC Bayern. Damit hätte Klopp wieder einmal seine Stärke bestätigt, Spieler mit seinen feurigen Ansprachen zu motivieren.