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Schweinsteiger über Löw: „Wenn ich Bundestrainer wäre, wären Boateng und Müller im Team“

Thomas Müller und Bastian Schweinsteiger
Foto: imago images

Bundestrainer Joachim Löw steht schon seit geraumer Zeit in der Kritik von Fans, Medien und Experten. Vor allem die Ausbootung der drei Weltmeister Boateng, Mats Hummels und Thomas Müller bleibt ein Reizthema in Fußball Deutschland. Nun hat sich auch Ex-FCB-Profi Bastian Schweinsteiger dazu geäußert und sich für ein Comeback von Boateng und Müller ausgesprochen.

Die deutsche Nationalmannschaft ist aktuell so etwas wie das Sorgenkind des deutschen Fußballs. Nicht nur sportlich lief es zuletzt alles andere als rund, auch die personellen Entscheidungen von Bundestrainer Joachim Löw spalten die Nation. Im Fokus dabei steht die Ausbootung der drei Weltmeister Boateng, Mats Hummels und Thomas Müller. Zahlreiche Experten hatten sich zuletzt für eine Rückkehr der drei Routiniers stark gemacht. Auch Bastian Schweinsteiger ist überzeugt davon, dass zumindest die beiden Bayern-Spieler der Nationalmannschaft guttun würden.

„Zurzeit haben wir einen Innenverteidiger mit dieser Klasse in Deutschland“

Im Gespräch mit dem „kicker“ machte sich der ehemalige Bayern-Profi für ein Comeback seiner beiden Ex-Teamkollegen stark: „Ob man Müller und Boateng, die am Triplegewinn 2020 maßgeblich beteiligt waren, komplett weglässt? Wenn ich Bundestrainer wäre, wären Boateng und Müller in der Nationalmannschaft. Aber ich bin nicht der Bundestrainer“. Vor allem in der Innenverteidigung sieht der Weltmeister von 2014 Bedarf: „Wenn ich über die Abwehr rede, könnte ich auch Bonucci oder den Spanier Sergio Ramos nennen. Zurzeit haben wir einen Innenverteidiger mit dieser Klasse in Deutschland – und das sehe ich nicht durch die Bayern-Brille“.

Der 36-jährige betonte jedoch zugleich, dass allein Löw die Entscheidung trifft: „Es ist das gute Recht des Bundestrainers, dass er sich so entschieden hat. Es ist Jogis Entscheidung, die man respektieren muss“.